PM: Linksfraktion fordert sofortige Lösung für junge obdachlose Mutter

Der Kreisverband und Fraktion Die Linke Stralsund fordert in ihrer Pressemitteilung vom 12.02.2010 eine sofortige Lösung für die zweifache Mutter, die von der ARGE und dem Sozialamt Stralsund in die Obdachlosigkeit geschickt wurde.

Pressemitteilung vom Pressesprecher Wolfgang Meyer

Wie am Donnerstag im Nordmagazin des NDR Fernsehens berichtet wurde, ist eine alleinerziehende Mutter  mit zwei Kindern durch unglaubliches bürokratisches Verhalten der ARGE und des Stralsunder Sozialamtes in die Obdachlosigkeit getrieben worden. Die Staatsanwaltschaft soll bereits gegen die ARGE und das Sozialamt wegen Kindeswohlgefährdung ermitteln.

Die Fraktion der LINKEN in der Bürgerschaft fordert die sofortige Klärung der Situation der jungen Frau im Interesse ihrer beiden Kinder.

„Wir fordern vom Oberbürgermeister eine sofortige Hilfe für die Betroffenen, aber darüber hinaus auch eine umfassende Aufklärung darüber, wie es zu solch einer menschenunwürdigen Behandlung der Betroffenen kommen konnte. Die herablassenden Bemerkungen des Sozialamtsleiters im NDR zu diesem Fall sollten dringender Anlass sein, diesen sofort bis zur Aufklärung des Falls zu beurlauben. Sollte sich der Verdacht der Staatsanwaltschaft bestätigen, erwarten wir vom Oberbürgermeister konsequent disziplinarisch gegen die Verantwortlichen vorzugehen. Auch wenn der Einzelfall schon schlimm genug ist, so wird auch der Frage nachzugehen sein, ob dieser vielleicht nur die Spitze des sozialen Eisberges ist? Wir halten es für unabdingbar, dass die Bürgerschaft umfassend informiert wird und diesen Fall zum Anlass für eine intensive Prüfung des Umganges mit sozial Benachteiligten, insbesondere jenen mit Kindern, nimmt. Die Linksfraktion wird den Oberbürgermeister auf der Bürgerschaftssitzung am 25. Februar 2010 zur Berichterstattung auffordern“, so Fraktionsvorsitzender Jan Gottschling. (Quelle)

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