Herr Westerwelle, geh’n Sie!

Christian Springer aka “Fonsi” sagt am Aschermittwoch in seinem Auftritt zu Guido Westerwelle:

Und spricht damit für mindestens 16 Prozent der Deutschen. Denn:


Knapp 16 Prozent der Bevölkerung in Deutschland gelten als arm beziehungsweise als von Armut bedroht. Ein Teil von ihnen lebt auf dem Land. Über sie ist bislang wenig geforscht worden. In der Studie des SI kommen Hartz IV-Bezieher, Alleinerziehende, Familien und Alleinlebende ausführlich zu Wort. „Es ist mir wahnsinnig schwer gefallen, zur Tafel zu gehen. Ich habe mich jedes Mal umgesehen, ob da keiner ist, der mich sieht“, gesteht Sibylle (63). Die Mutter von zwei erwachsenen Kindern fühlt sich als Asoziale, wenn sie sich Lebensmittel bei der Tafel abholt. Für Britta (30) ist es auf dem Land schlimmer als in der Stadt, „hier weiß jeder von jedem, was für eine Unterhose er trägt.“ Die soziale Kontrolle wird als belastend erlebt. Ben (29) beobachtet, dass „normale Leute, die nicht Hartz-IV beziehen, Abstand halten“.  Das Gefühl „du bist nichts mehr wert“ grenzt aus und wirkt lähmend. (Quelle)

Das ist das Ergebnis einer Studie der Evangelischen Kirche in Deutschland.

via Auto-Anthropophag

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2 Antworten auf Herr Westerwelle, geh’n Sie!

  1. Pingback: wolkim

  2. Geh mit Gott, Guy d’Eau, aber geh endlich!

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