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SaarBreaker - http://www.saarbreaker.com, 18.03.2010
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A-10-Einheit hat in 6 Monaten in Afghanistan bei 2.500 Einsätzen 10.000 Flugstunden absolviert

Von SaarBreaker am Donnerstag, 21. Januar 2010, 20:31 Uhr

Von Capt. Kristen D. Duncan,
Pressebüro des 451st Expeditionary Wing U.S. AIR FORCE
Übersetzt von Wolfgang Jung

AIR BASE KANDAHAR, Afghanistan – Am Neujahrstag hatte die 354th Expeditionary Fighter Squadron / EFS (Expeditions-Kampfstaffel) nach einem sechsmonatigen Frontaufenthalt in Afghanistan mit 2.500 Kampfeinsätzen 10.000 Flugstunden angesammelt.

Die Piloten einer Staffel mit Kampfjets des Typs A-10 Thunderbolt II (Donnerschlag) konnten zahllosen am Boden kämpfenden Soldaten das Leben retten, weil die Reaktionszeit wegen ihrer Stationierung im Süden Afghanistans viel kürzer war.

"Weil das Regional Command South (Süd) sich um die Ortschaften in (der Provinz) Helmand kümmern muss, wird dort ein Flugzeug gebraucht, das für die Unterstützung der Bodentruppen aus der Luft entworfen wurde und dafür besser als jeder andere Kampfjet der Welt geeignet ist; (durch die Stationierung auf der Air Base Kandahar) sind die Piloten auch viel näher am Kampfgeschehen als auf der Air Base Bagram (nordöstlich von Kabul)," sagte Lt. Col. (Oberstleutnant) Michael Millen, der Kommandeur der 354th EFS. "Wir sind dort viel näher bei unserer Arbeit, und haben mehr Zeit für unseren Job, weil wir nicht immer hin und her fliegen müssen.

A-10_Thunderbolt_II
A-10 Thunderbolt II (Foto: Wikipedia)

Selbst wenn wir dort nicht immer unsere ganze Feuerkraft gegen die Feinde einsetzen können, hören sie wenigstens auf zu schießen, wenn wir auftauchen. Es scheint nicht besonders viel zu sein, dass die Kameraden, wenn wir über ihnen fliegen, ihre Schutzwesten ausziehen und in Ruhe essen können, es ist aber wichtig, dass wir da sind."

Die Staffel, die von der Davis-Monthan Air Force Base in Arizona im Juli 2009 hierher verlegt wurde, führte während ihrer Einsätze ein neues Datenübermittlungssystem ein, das bei laufenden Operationen die Verbindung zwischen der Army und der Air Force sichert.

Ein Blick auf die Zusammenhänge

Der Situational Awareness Data Link / SADL (der situationserfassende Datenübermittler) projiziert seine Informationen auf ein Situationserfassungs-Display im Cockpit des Flugzeuges; er erkennt die Position von Einheiten der eigenen Bodentruppen, die über ein Enhanced Position Location Reporting System / EPLRS (ein Präzisions-Positionsübermittlungsgerät) oder ein Global Positioning System-Based Non Terrestrial Tracking System (ein Navigationsgerät mit Positionsweitergabe), also über so genannte Blue Forces Trackers (Fährtenleger für die Luftwaffe) verfügen. Vor der Einführung von SADL, einem Online-Netzwerk zur Erfassung von Erkennungssignalen auf dem Boden, in der Luft oder auf See, mussten die Piloten die Positionen der eigenen und der feindlichen Truppen mit Fettstiften auf Landkarten aus Papier markieren.

Auf dem Situationserfassungs-Display in seinem Cockpit kann der Pilot alle Fahrzeuge der (in der Provinz Helmand operierenden) 5th Stryker Brigade (der schnellen Eingreif-Brigade) der 2nd Infantry Division und sogar viele ihrer Soldaten erkennen. Bis vor kurzem konnten sich die Piloten die Truppen auf dem Boden und die Flugzeuge am Himmel nur über zwei getrennte Systeme ansehen. Die Zeit für das Wechseln zwischen beiden Systemen stand nicht für den Schutz der Kameraden am Boden zur Verfügung.

Das SADL-System, das auch noch in älteren Modellen des Kampfjets F-16 (Fighting Falcon (Kämpfender Falke) vorhanden ist, wird seit der Entwicklung der A-10C verwendet. Jared Cox, ein Capt. (Hauptmann) der Army, der zur 5th Stryker Brigade gehört, hat die Vereinigung der Situation am Boden und in der Luft auf einem Diplay angeregt und somit den A-10-Piloten die Möglichkeit verschafft, die Flugzeuge in ihrer Nähe und die Bodentruppen gleichzeitig im Auge zu behalten.

"Am 26. Dezember 2009 habe ich bei einem nur 60 Meilen von hier geflogenen Einsatz mit einem Joint Terminal Attack Controller / JTAC (einem Zieleinweiser am Boden, s. http://www.luftpost-kl.de/luftpost-archiv/LP_09/LP18409_270809.pdf ) über einen Konvoi gesprochen, zu dem dieser keine Verbindung hatte; ich konnte den Konvoi in wenigen Sekunden ausfindig machen, weil er über EPLRS verfügte," sagte Lt. Col. Millen. "Er gehörte zur Stryker Brigade, und wir fanden ihn in etwa 10 Sekunden. Wir hätten 5 bis 10 Minuten gebraucht, wenn wir ihn mit Hilfe von Koordinaten auf der Karte oder durch Absuchen der Straße hätten aufspüren müssen. Mit dem System, das wir im Flugzeug haben, und dem, über das die Stryker Brigade verfügt, konnten wir mit Hilfe der Datenübermittlung, die Capt. Cox angeregt hat, den Konvoi in Sekunden finden."

Im Anfangsstadium traten bei der von Capt. Cox vorgeschlagenen Datenübermittlung noch ein paar Probleme auf, weil immer mehr Teilnehmer ins Spiel kamen, aber nach sechsmonatiger Erprobung in der Operation Enduring Freedom (im Afghanistan-Krieg) ist der Grundstein gelegt.

"Kapitän Cox hat ein Jahr Vorarbeit benötigt, bis die Datenübermittlung hergestellt werden konnte, die uns in unserem Cockpit jetzt gleichzeitig einen Blick auf die Situation am Boden und in der Luft ermöglicht," sagte Lt. Col. Millen. "In den USA konnten wir noch nicht auf diesem Niveau trainieren. Bis wir hierher kamen, hatten wir nur die Situation in der Luft auf unserem Display, der jetzt mögliche gleichzeitige Überblick über die Situation am Boden erweitert die Möglichkeiten der an Bord der A-10C vorhanden Werkzeuge ganz enorm."

Der Wert der Kombination der beiden Systeme ist den Vorgesetzten des Capt. Cox nicht verborgen geblieben; sie haben ihn beauftragt, sie auf weitere 16 "Mitspieler" zu übertragen. Capt. Cox arbeitet zurzeit an der Datenübermittlung zu Kampfjets der Typen F-15E Strike Eagle (Angriffs-Adler) und F-16 und zu anderen Flugzeugen mit Kommando-und Kontrollfunktion – damit sie die gleiche Verbindung zwischen Luft und Boden herstellen können.

"Mit der Weiterentwicklung der neuen Datenübermittlung konnten wir uns zunehmend von unserer traditionellen Art der Luftunterstützung von Bodentruppen lösen. Bisher haben wir uns durch Beobachtung des Bodens orientiert, wo wir uns befinden, uns in der Karte vergewissert, die Positionen von Freund und Feind gecheckt und dann losgelegt; wir haben (Konvois) eskortiert oder bewaffnete Überwachungsflüge durchgeführt," sagte der Staffel-Kommandeur. "Weil das Stryker Brigade Combat Team / SBCT (das Kampfteam der Stryker Brigade) mit EPLRS ausgestattet ist und wir ständig in Datenverbindung mit ihm stehen, wissen wir sofort bei unserer Ankunft, wo sich unsere Kameraden befinden, und können entscheiden, ob wir den Feind offensiv angreifen oder unseren eigenen Truppen nur defensiven Feuerschutz geben. Weil wir immer gleich wissen, wo unsere eigenen Leute sind, können wir uns sofort auf die Suche nach dem Feind machen, um ihn zu attackieren und unsere eigenen Leute zu schützen, und das kostet uns nur noch die Hälfte die Zeit."

Immer am Schrauben

Auf ihrem Heimatflugplatz kommen die 24 Kampfjets, die normalerweise zu einer Staffel gehören, auf etwa 7.000 Flugstunden im ganzen Jahr. Während ihres Afghanistan-Einsatzes flogen die Piloten der 354th EFS mit der Hälfte der Flugzeuge mehr als 10.000 Stunden in sechs Monaten. Von den annähernd 2.500 Einsatzflügen entfallen etwas mehr als 400 auf einen Monat, also etwa 35 auf jedes Flugzeug, das sind 210 Prozent der zu Hause absolvierten Trainingsflüge.

Der Kommandeur schrieb diese Erfolgsquote dem Bodenpersonal zu, das auch von Davis-Monthan Air Force Base kam.

"Sie haben erstaunliche Dinge mit diesen Flugzeugen vollbracht und sie während der ganzen Zeit einsatzbereit gehalten," sagte er. "Die Kampfjets sind 30 Jahre alt und können die gleiche Einsatzquote wie die 30 Jahre jüngeren unbemannten Drohnen aufweisen; das ist eine Bestätigung für die Leistungen unseres Wartungsteams. Wir haben die besten Leute mitgenommen, und sie haben sich auch bei diesem Einsatz als die besten erwiesen – und das in dieser unwirtlichen Umgebung.

Es herrschten extreme Umweltbedingungen; in den Wüstengebieten gibt es Staub, der so fein wie Talkum ist, der Hindukusch ist ein Hochgebirge, und die Temperaturen lagen teilweise unter dem Gefrierpunkt und stiegen an auf 120 Grad (Fahrenheit = ca. 49 Grad Celsius). Oft musste rund um die Uhr hart gearbeitet werden.

"Die Burschen, die an den Schrauben drehen, wissen was läuft und was da draußen auf sie zukommt," erläuterte Senior Master Sgt. (Hauptfeldwebel) John Russell, der Aufsichtsführende der 451st Expeditionary Aircraft Maintenance Squadron (Expeditions-Flugzeugwartungs-Staffel). "Sie haben niemals aufgegeben. Egal, ob es heiß oder kalt war, sie haben immer gewusst, dass sie die Flugzeuge in die Luft bringen müssen, weil die Kameraden am Boden Schutz brauchen. Das hat sie motiviert, das Richtige zu tun."

Sergeant Russell erklärte, am meisten Probleme hätten die Triebwerke gemacht.

"Es ist sehr schwierig, die Maschinen bei so vielen Flugstunden immer einsatzbereit zu halten," meinte er. "In 48 Stunden mussten wir einmal acht Triebwerke austauschen, und es ist schon außergewöhnlich, dass die Burschen die Flugzeuge in dieser kurzen Zeit alle wieder kampffähig machten.

Freunde schützen und Feinde angreifen

Die A-10 kann eine Vielzahl konventioneller Waffen einsetzen: Mehrzweckbomben, Clusterbomben (s. http://de.wikipedia.org/wiki/Streumunition ), lasergesteuerte Bomben, Joint Direct Attack Munition (s. http://de.wikipedia.org/wiki/Joint_ Direct_Attack_Munition ), Raketen der Typen AGM-65 Maverick und AIM-9 Sidewinder, Wind Corrected Munition Dispenser (s. http://www.globalsecurity. org/military/systems/munitions/wcmd.ht ), sonstige Raketen, Flares (s. http://de.wikipedia.org/wiki/Flare ) und eine GAU-8/A 30-mm-Kanone (s. http://de.wikipedia.org/wiki/GAU-8/A_Avenger ), die in einer Minute bis zu 3.900 Geschosse (aus abgereichertem Uran) abfeuern und damit gleichzeitig viele Ziele zerstören kann.

Vom Juli bis Dezember 2009 feuerte die Staffel 36.915 Geschosse des Kalibers 30 mm ab, setzte 104 Raketen mit weißen Phosphor ein, warf acht Bomben des Typs MK-82 (s. http://de.wikipedia.org/wiki/Mark_82 ), neun Bomben des Typs GBU-12 (s. http://de.wikipedia.org/wiki/Paveway und insgesamt 78 Bomben des Typs GBU-38 JDAM (s. http://de.wikipedia.org/wiki/Joint_Direct_Attack_Munition) ab, von denen jede 500 Pound (227 kg) wog, und setzte eine lasergesteuerte Rakete des Typs AGM-65E Maverick (s. http://de.wikipedia.org/wiki/AGM-65 ) ein. Die verwendeten Waffen hatten einen Wert von etwa 3,75 Millionen Dollar.

Weil damit die Bodentruppen geschützt wurden, waren diese Kosten angemessen. Als am 3. Oktober 2009 der Vorposten Keating angegriffen wurde, musste die Kampfstaffel ihre ganze Planung ändern. Lt. Col. Millen berichte, weil er geschlafen habe, hätten sofort "clevere Hauptleute" und "kluge Majore" das Kommando übernommen. Weil sich das Wetter zusehends verschlechterte, wussten sie, dass ihre A-10-Kampfjets bald gebraucht würden. Als der Chef des Combined Air Operation Centers (des gemeinsamen Lufteinsatz-Zentrums) anrief, waren sie zum Aufsteigen bereit.

"Wir flogen mit vier Maschinen früh am Morgen los, blieben den ganzen Tag über Keating präsent, starteten bei Sonnenuntergang vier weitere Maschinen und flogen die ganze Nacht. Natürlich gaben wir Feuerschutz, aber fast noch wichtiger war die Überwachung des Flugverkehrs über dem Stützpunkt, die irgendjemand übernehmen musste," erzählte er. "Es waren viele Hubschrauber der Army und Flugzeuge der Air Force in der Luft, aber die vielen Leute, die helfen wollten, konnten nicht alle miteinander sprechen. Unsere Piloten verbrachten viel Zeit damit, die Aktionen zu koordinieren und mit den Kommandeuren am Boden zu kommunizieren," erzählte Millen.

"An diesem Tag flogen wir die meisten Einsätze; wir hatten gleichzeitig acht Jets in der Luft und zwei in Alarmbereitschaft und brachten es in 24 Stunden auf 100 Flugstunden," erläuterte er. "Wir flogen einige längere Einsätze, und unsere Wartungsleute hatten alle Hände voll zu tun."

Ihre Fähigkeiten wurden schon kurz nach ihrem Eintreffen (in Afghanistan) getestet, als am 29. Juli 2009 im Norden ein Nachschubkonvoi in einen Hinterhalt geriet. Dabei kamen auch die Bodentruppen unter Feuer, und mehrere Verwundete mussten versorgt werden.

"Jemand musste sofort die Luftüberwachung übernehmen, was unsere Jungs auch taten," sagte Lt. Col. Millen. "Zwei gute, junge Hauptleute übernahmen das; sie verschafften sich einen Überblick und feuerten auf die Feinde, die den US-Konvoi beschossen."

"Sie schützten den Konvoi, und die 129th Expeditionary Rescue Squadron (Expeditions-Rettungsstaffel) machte sich daran, die Verwundeten mit ihren Hubschraubern zu evakuieren," führte er aus. "Das dauerte mehrere Stunden. Wir starteten noch zwei A-10, und obwohl das nicht geplant war, holte das Wartungsteam die beiden Maschinen aus den Hallen und brachten sie in die Luft."

Während der Operation geriet einer der Hubschrauber unter Beschuss und musste eine viertel Meile (400 m) von der Stelle entfernt, an der sich der Hinterhalt ereignet hatte, notlanden. Die Piloten der 354th EFS starteten vier weitere Flugzeuge, um den Konvoi zu schützen, während die Verwundeten in einen anderen Hubschrauber umgeladen wurden; alle Soldaten der Bodentruppe konnten in Sicherheit gebracht werden."

"Das war ein guter Tag, weil sie diesen Konvoi wirklich schützten konnten, bis die Situation wieder unter Kontrolle war; alle kamen sicher davon und konnten nach Kandahar zurückkehren," sagte er.

Trotz des Hinterhalts, des heftigen Beschusses und des beschädigten Hubschraubers überlebten die drei US-Verwundeten und die Besatzungen der Hubschrauber vom Typ HH-60G Pave Hawk (s. http://de.wikipedia.org/wiki/ Sikorsky_UH-60#HH-60_Pave_Hawk ) den Angriff.

Jung, aber schon zu allem bereit

Als die beiden Sechser-Gruppen von Tucson in Arizona nach Kandahar in Afghanistan, flogen, hatte Lt. Col. Millen mehr Flugstunden auf der A-10 als alle fünf Piloten, die mit ihm flogen, zusammen genommen. Er hatte auch mehr Flugstunden, als alle sechs Piloten der zweiten Gruppe zusammen hatten.

Der führende Pilot der zweiten Gruppe hatte nur etwa 500 Flugstunden. Lt. Col. Millen, ein Absolvent der U.S. Air Force Academy, übertraf genau am 26. Dezember 2009 die Marke von 3.000 Flugstunden.

"Ich war erstaunt, zu sehen, wie jung die Piloten der Staffel waren," äußerte er. "Die Burschen haben sich sehr angestrengt, und ich war schon auf dem Flug hierher wirklich beeindruckt von ihnen. Auch die Wartungsleute haben jede Situation großartig gemeistert –den Wahltag (in Afghanistan ?), den Überfall auf den Vorposten Keating und den Konvoi-Hinterhalt. In allen genannten Fällen mussten wir ihnen sagen, wir brauchen mehr Jets, und jedes Mal machten sie zwei mehr startklar sind und hielten zwei weitere in Bereitschaft.

"Das Combined Air Operations Center / CAOC (das gemeinsame Zentrum für Luftoperationen) hat uns nie um mehr Flüge, mehr Flugzeuge oder mehr Einsätze gebeten, die unsere Wartungsleute nicht hätten garantieren können," erläuterte er. "Das war nicht leicht, und oft mussten wir Flugzeuge bereitstellen, an denen gerade gearbeitet wurde, oder die für andere Einsätze vorgesehen waren. Das Wartungsteam hat sie oft in wenigen Minuten wieder zusammengebaut und flugbereit gemacht. Das war wirklich erstaunlich."

2010

Die Staffel wird bald nach Tucson zurückkehren. Ihr Kommandeur, der für das Naval War College (die Kriegs-Universität der Marine) ausgewählt wurde, wird am 19. Februar das Kommando über die Staffel abgeben, die er 27 Monate befehligt hat.

"Ich persönlich hasse den Gedanken, das Kommando abgeben zu müssen. Ich übergebe es aber einem fantastischen Burschen, der mit der Staffel noch große Dinge tun wird," sagte der aus Georgia. stammende Lt. Col. Millen. "Aber ich bin noch nicht fertig damit. Ich würde das morgen alles noch einmal tun. Es war ein guter Einsatz, und das Kommando über diese Staffel war die größte Herausforderung und die lohnendste Sache auf diesem Planeten."


(Wir haben den Artikel komplett übersetzt und mit erläuternden Links in Klammern versehen. Wer sich das antun will, kann ein martialisches Video aufrufen, das die A-10 und ihre Waffen in "Action" zeigt (s. http://www.youtube.com/watch?v=zhPwaApe4Rk ). Flugzeuge dieses Typs haben mit Geschossen aus abgereichertem Uran in den völkerrechtswidrigen US-Angriffskriegen im ehemaligen Jugoslawien, in Afghanistan und im Irak weite Gebiete so stark radioaktiv verseucht, dass auch in kommenden Generationen noch viele missgebildete Kinder geboren und viele Menschen an Krebs erkranken werden. Darüber verliert der schneidige US-Oberstleutnant natürlich kein Wort. A-10 Kampfjets sind übrigens auch auf der US-Air Base Spangdahlem in der Eifel stationiert. Sie haben auch schon in Afghanistan gewütet und trainieren über der Westpfalz und dem Saarland für ihren nächsten Kampfeinsatz.)


Quellennachweis: Luftpost, Friedenspolitische Mitteilungen aus der US-Militärregion Kaiserslautern/Ramstein. http://www.luftpost-kl.de. Kommentar in kursiv und Anmerkungen in klammern wurden vom Verfasser eingefügt.


Ramsteiner Appell: Angriffskriege sind verfassungswidrig – von deutschem Boden darf kein Krieg ausgehen!

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2 Kommentare zu “A-10-Einheit hat in 6 Monaten in Afghanistan bei 2.500 Einsätzen 10.000 Flugstunden absolviert”
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    Gravatar von Britta Stahl
    Kommentar von Britta Stahl
    am Montag, 25. Januar 2010 15:57

    Schon beeindruckend, wenn man zu lesen bekommt, mit was für Werten und Vertrauen solche jungen Kerle ausgestattet werden. Hier muss man ganz schönes Vertrauen in die Auswahl und Ausbildung der jungen Piloten haben!

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