Tötete Israel für Organe?
Von Jochen Hoff – Duckhome
Immer wieder gab es aus Palästinenserkreisen den Vorwurf, das vor allem junge kräftige Männer von Israelis gefangen genommen und am nächsten Morgen in der Nähe abgeworfen worden, nachdem israelische Ärzte sie ausgeweidet hatten. Es war schwer diese Aussagen zu belegen, da der muslimische Glaube eine möglichst schnelle Beerdigung erforderlich macht. Dazu kam natürlich, dass sich natürlich kein Gerichtsmedizinier oder Pathologe in der Nähe befand, der ehrliche Aussagen über das von ihm vorgefundene machen konnte.
Die israelische Staatsmacht hat gerade in Sachen Polizei und Justiz gegenüber den Palästinensern eine Haltung eingenommen, wie sie auch von den Nazis gegenüber den Juden eingenommen wurde. Beide sind faktisch rechtlos, auch wenn es theoretische Rechtsansprüche gibt. Eine Klage wegen illegaler Organentnahme oder gar Tötung zum Zweck der illegalen Organentnahme wäre in einem solchen Umfeld wohl kaum möglich gewesen.
Wo keine Beweise und Kläger ohne Gerichte sind, ist die Wahrheit praktisch auf verlorenem Posten. Natürlich besteht weltweit ein ständiger Bedarf an Organen und es gibt immer wieder Gerüchte, dass zweifelhafte Hilfsorganisationen in den Ländern der dritten Welt fleißig die medizinischen Daten der von ihnen Betreuten sammeln, um sie dann im Bedarfsfall mit denen möglicher Organmpfänger abzugleichen. Vor allem bei Nieren wird oft eine Lebendspende gegen Geld vereinbart, aber es sollen auch häufig Menschen systematisch ausgeschlachtet worden sein. Allerdings fehlt es für die Totalausschlachtung auch meist an Beweisen.
Was den Fall Israel angeht, kommt jetzt jedoch Bewegung in die Geschichte:
Israel gesteht früheren Organdiebstahl ein
Jerusalem (dts Nachrichtenagentur) – Israel hat zugegeben, in den 1990ern Jahren Leichen ohne Einverständnis der Angehörigen Organe entnommen zu haben. Das geht aus einem bereits im Jahr 2000 aufgezeichneten Interview mit dem damaligen Leiter des israelischen Instituts für Forensik, Jehuda Hiss, hervor. Der örtliche Fernsehsender "Channel 2 TV" hatte am Wochenende Teile des Gesprächs mit Hiss ausgestrahlt. "Wir begannen, Hornhaut von Augen zu sammeln", gesteht der Institutsleiter in den Aufnahmen. "Alles, was getan wurde, war höchst informell. Nach einem Einverständnis der Familien wurde nicht gefragt." Der Organdiebstahl soll sich auf Haut, Hornhaut, Herzklappen und Knochen bezogen haben. Israel hatte entsprechende Vorwürfe bislang stets zurückgewiesen.
© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH (Info)
Es ist völlig unbegreiflich wie ein solches Interview so lange unter dem Teppich gehalten werden konnte. Die Anschuldigungen der Palästinenser gegen Israel werden aber damit aber untermauert. Wer die Vorgehensweise Israels im Vernichtungskrieg gegen die Bevölkerung im Gazastreifen gesehen hat, dem dürfte klar sein, dass das offizielle Israel in den Palästinensern keine Menschen sieht. Es könnte durchaus sein, dass mit oder ohne offizielle Billigung, Palästinenser bewusst zur Organgewinnung getötet werden. Aber es gibt noch keinen Beweis.
Wichtig ist es also Beweise zu sichern. Dazu ist es erforderlich, dass die Imane eine Sonderregelung zum Bestattungsgesetz erlassen, die beinhaltet, dass Tote die wegen ihrer Organe getötet worden sein könnten, nicht bestattet werden dürfen, bevor sie einem Pathologen oder Gerichtsmediziner vorgestellt wurden. Gleichzeitig sollte die internationale Gemeinschaft einige Pathologen oder Gerichtsmediziner extra zu diesem Zweck in die Palästinensergebiete schicken.
Natürlich könnte das Geschäft auch in der Art weitergehen, dass die ausgeschlachteten Palästinenser in Israel bestattet oder verbrannt werden. Dies ginge aber sicher nicht lange gut, da die normale israelische Bevölkerung ein solches Grauen nicht will und auch nicht dauerhaft gestatten würde.
Im übrigen muss das politische Israel jetzt dringend eine Erklärung abgeben.
Quellennachweis für diesen Beitrag: Duckhome
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» Von Jochen Hoff (67) am Montag, 21. Dezember 2009, 20:16 Uhr
» read: 18121 · today: 36 · last: 20. März 2010
» Kategorien: Kriegsverbrechen, Menschenrechte
» Tags: Hintergrund, Israel, Kriegsverbrechen, Organhandel, Organraub, Palaestina
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am Montag, 21. Dezember 2009 20:43
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[...] zur Kenntnis nehmen kann man die Anhaltspunkte zumindest, dass unfreiwillige Organspende doch usus zu sein scheint bei denen, denen wir durch unverbrüchliche Freundschaft und Solidarität [...]