PISAKRÜPPEL WÄHLEN POLITKRÜPPEL ODER ALLER GUTEN DINGE SIND DREI
Politisches Feuilleton zur ganzdeutschen Bundestagswahl am 27. September 2009
Wenn, um alte Hamburger Musifreunde zu zitieren, jahrzehntelang die ganze Medien-„Scheiße direkt in das Gehirn“ ging ( de.geocities.com/ric.albrecht/ idiotenclub.wma ) – dann kann nicht verwundern, daß dort nix Anderes rauskommt als bei der SZ-Polit-Eloge ( http://www.sueddeutsche.de/politik872/489261/ text/print.html [29.09.2009]) auf "creative" F.D.P.-Klienten in der Mitte des Märkisches Sandes (vulgo: Berlin Neue Mitte). Meine geschätzten Kollegen Reinhard Opitz (1934-1986) und Pierre Bourdieu (1930-2002), denen ich diesen Kurzbeitrag widme, nannten, was ich als als Verkehrung(sprozeß) untersucht habe (http://www.shaker.de/Online-Gesamtkatalog/details.asp?ID=10941804&CC=62037&ISBN=3-8322-7333-6), Bewußtseinsfalsifikation und Habitualisierung.
(1) Kontinuität/en Wenn ich´s recht verstand – dann konnte am 27.09.09 vor allem die F.D.P. punkten und die (auch von vielen politischen Linken unterstützte) Erstparole des Bundeswahlleiters Roderich Egeler – WAHLRECHT IST WAHLPFLICHT – wirksam umsetzen. Insofern war´s ein dum-dum-dum-deutscher Doppelsieg sowohl der Pisadeutschen in ihrer Übereinstimmung oder Identität von Wählern und Gewählten als auch der diesen Status herbeiredenden ganzdeutschen Konformpolitologie. Das nenne ich Grundstetigkeit oder Primärkontinuität: Politik von, mit und durch Politkrüppel für Pisakrüppel. Sekundärkontinuität ist das Verbleiben der bisher bemerkenswertesten ganzdeutschen Politkarrieristin des 21. Jahrhunderts, die aus der FDJ kam und über die CDU („Kohls Mädchen“: http://ricalb.files.wordpress.com/2009/08/merkel.pdf) als erste Chefin 2005 ins Bundeskanzleramt einzog. Tertiärkontinuität schließlich verkörpert, auch mit Blick auf seinen schröderianischen Vorgänger, der Bonner Rechtsadvokatensohn Dr.iur. Guido Westerwelle: Nach den Ausreißerjahren 1998-2005 mit Joseph Fischer „vom Stamme Nimm“ (Jürgen Elsässer) an der Spitze von Außenamt und Vizekanzel ist das Juristenmonopol wieder nachhaltig gesichert.
(2) Nichtwähler – unbekannte Wesen Auch die (von nur wenigen politischen Linken unterstützte) Zweitparole des Bundeswahlleiters Roderich Egeler – STIMMENTHALTUNG SCHWÄCHT DIE LEGITIMATION DER REGIERUNG – ist in Ganzdeutschland ernster genommen worden als jemals zuvor, genauer: von gut 29 Prozent der Wahlberechtigten, die sich an der Bundestagswahl genannten gesellschaftlichen Konformveranstaltung am 27.09.09 als NICHTWÄHLER/INNEN nicht beteiligten („Politische Soziologie“ -> http://ricalb.files.wordpress.com/2009/07/politische-soziologie.pdf)
(3) Nach der Wahl ist vor der Wahl Wenn bald der viele Pulverdampf abgezogen sein, wenn das aufgeregte Politgekwattsche aufgehört wird und wenn nächstens die amtlichen Ergebnisse des Bundeswahlleiters Roderich Egeler vorliegen werden – dann sollte, müßte und könnte noch etwas interessieren: Die Daten der weniger als zwei Prozent der Wahlberechtigten, die nicht nur nichtwählten, sondern die (auch als politische Linke) als rational handelnde Subjekte BEWUSST UNGÜLTIG wählten. Insofern ist´s bei Bundes(tags)wahlen wie beim Profikicken im Bundesligabezahlfußball: Nach dem Spiel ist immer auch vor dem Spiel und nach der Wahl ist immer schon vor der Wahl …
dr.richard.albrecht [at] gmx.net
Richard Albrecht
2009
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» Von Richard Albrecht (11) am Mittwoch, 30. September 2009, 20:34 Uhr
» read: 8332 · today: 3 · last: 6. September 2010
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am Donnerstag, 1. Oktober 2009 08:49
[...] Entnommen aus SaarBreaker [...]
am Montag, 17. Mai 2010 20:16
[...] [4] Genaures vom Autor mit Umrechnungen amtlicher Daten (Stand Oktober 2009) http://ricalb.files.wordpress......orgie2.pdf http://ricalb.files.wordpress......heit10.pdf http://www.kritiknetz.de/staatskritik http://www.forced-labour.de/ar.....#more-1307 http://www.forced-labour.de/archives/1315 http://www.saarbreaker.com/200.....-sind-drei [...]
am Montag, 21. Juni 2010 12:03
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am Montag, 21. Juni 2010 12:18
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