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SaarBreaker - http://www.saarbreaker.com, 14.03.2010
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Brzezinski: Obama sollte Israel mitteilen, dass seine Kampfjets beim Angriff auf den Iran abgeschossen werden!

Von SaarBreaker am Mittwoch, 23. September 2009, 21:22 Uhr

Zbigniew Brzezinski: Die Obama-Regierung sollte Israel mitteilen, dass seine Kampfjets abgeschossen werden, wenn sie versuchen sollten, den Iran anzugreifen!

Von Jake TapperABC News
Übersetzt von Wolfgang Jung

Der Nationale Sicherheitsberater des ehemaligen Präsidenten Jimmy Carter, Zbigniew Brzezinski, hat in einem Interview mit (der US-Internet-Zeitung) THE DAILY BEAST vorgeschlagen, Präsident Obama solle Israel klarmachen, dass die US-Air Force einen israelischen Versuch, die Atomanlagen des Irans anzugreifen, stoppen werde.

"Wir sind ja keine impotenten kleinen Babys," sagte Brzezinski. "Sie müssten ja durch unseren (!) Luftraum über dem Irak fliegen. Wollen wir dann einfach sitzenbleiben und zuschauen? … Wir müssen ihnen natürlich den Überflug verbieten. Das Verbot sollte nicht nur ausgesprochen werden. Wenn sie es trotzdem versuchen, müssen unsere Flugzeuge aufsteigen und sie daran hindern. Sie können dann wählen, ob sie umdrehen oder nicht. Keiner wünscht sich das, aber wir könnten dann Vergeltung für (die Angriffe auf) die "Liberty" üben.

Die USS Liberty war ein Spionageschiff der US-Navy, das die israelische Luftwaffe während des Sechstagekrieges 1967 (angeblich) irrtümlich angegriffen (und beinahe versenkt) hat. (s. dazu http://de.wikipedia.org/wiki/USS_Liberty_%28AGTR-5%29 )

Im August 2007, während der Kampagne vor der Präsidentenwahl hatte Brzezinski (den Kandidaten) Obama noch gelobt; die Medien werteten das damals als Unterstützung der Glaubwürdigkeit der Außenpolitik Obamas. Die WASHINGTON POST berichtete: "Barack Obama, der sich gegen den Vorwurf wehren muss, er sei zu jung und unerfahren, um in einer gefährlichen Welt zu bestehen, erhielt gestern Unterstützung von einer außenpolitischen Autorität, von Zbigniew Brzezinski."

Brzezinski war während der Kampagne zwar kein offizieller Berater Obamas, aber die Republikaner nutzen seine Fürsprache, um das Gerücht zu verbreiten, Obama sei kein Freund Israels, weil Brzezinskis Vorbehalte gegenüber Israel in einigen Kreisen der amerikanischen Juden kritisiert worden waren.

"Brzezinski ist kein Kampagnen-Berater," sagte damals der ehemalige Botschafter Dennis Ross, der als Hauptberater Obamas für Nahost-Angelegenheiten fungierte. "Es gibt viele Falschinformationen darüber, aber er wurde nicht als Berater zugezogen. Brzezinski hat Obama vor allem wegen dessen Ansichten über den Irak-Krieg unterstützt. Vor etwa einem Jahr haben sie sich einige Male darüber unterhalten. Dabei bleib es, und Senator Obama hat erklärt, dass er über andere Probleme im Nahen Osten nicht wie Brzezinski denkt. Dazu vertreten sie nicht die gleiche Ansichten."

Brzezinski spielt (auch heute) keine Rolle in der Regierung Obamas; das WeißeHaus hat auf eine Bitte um einen Kommentar (zu der Brzezinski-Äußerung) bisher nicht reagiert.

Brzezinskis Aufforderung kam in der gleichen Woche, in der sich das Weiße Haus von einer Anmerkungen des ehemaligen Präsidenten Carter distanzierte, der gesagt hatte: "Ein überwältigender Teil der heftig demonstrierten Feindseligkeit gegenüber dem Präsidenten Barack Obama beruht auf der Tatsache, dass er ein Schwarzer ist."

AKTUALISIERUNG: Der russische Präsident Dmitri Medwedew erklärte gegenüber dem (US-TV-Sender) CNN, der israelische Präsident Shimon Peres habe ihm versichert, Israel werde den Iran nicht angreifen.

"Das wäre das Schlimmste, was man sich vorstellen kann," sagte Medwedew. "Was würde danach geschehen? Es gäbe eine humanitäre Katastrophe, eine riesige Anzahl von Flüchtlingen. Und der Iran würde sich rächen wollen, nicht nur an Israel, sondern auch an anderen Ländern. Die Auswirkungen auf die Region wären unvorhersehbar. Ich denke, das Ausmaß einer solchen Katastrophe wäre unvergleichlich. Deshalb muss vor jeder Entscheidung über irgendwelche Angriffe die dadurch entstehende Situation zu Ende gedacht werden. Ein Angriff wäre die unvernüftigste Entscheidung in der gegenwärtigen Situation. Meine israelischen Kollegen haben mir versichert, dass sie keinen Angriff planen. Und ich vertraue ihnen."


(Wir haben den Artikel komplett übersetzt und mit Anmerkungen in Klammern und Hervorhebungen versehen. Die Kampfjets mit den Davidstern blieben natürlich am Boden, wenndie US-Regierung Israel damit drohen würde, bei einem Überfall auf den Iran die militärische Zusammenarbeit aufzukündigen und keine Waffen mehr zu liefern. Die israelischen Regierungen konnten sich ihre illegalen Aktionen bisher nur leisten, weil sie dank des Einflusses der mächtigen Israel-Lobby in den USA immer mit dem vorher erklärten Einverständnis oder der nachträglich eingeräumten Billigung der jeweiligen US-Regierung rechnen konnten. Obama und sein Vizepräsident Biden haben bereits versichert, dass sich die US-Regierung einem israelischen Angriff auf den Iran nicht in den Weg stellen wird (s. http://www.luftpost-kl.de/luftpost-archiv/LP_09/LP17709_180809.pdf ). Diesen wiederholt angedrohten Überfall, dessen katastrophale Folgen Medwedew eindringlich beschrieben hat, wird auch die – inzwischen sogar schon wieder dementierte – Peres-Zusicherung nicht verhindern.)


Quellennachweis: Luftpost, Friedenspolitische Mitteilungen aus der US-Militärregion Kaiserslautern/Ramstein. http://www.luftpost-kl.de. Kommentar in kursiv und Anmerkungen in klammern wurden vom Verfasser eingefügt.


Ramsteiner Appell: Angriffskriege sind verfassungswidrig – von deutschem Boden darf kein Krieg ausgehen!

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» Von SaarBreaker (1894) am Mittwoch, 23. September 2009, 21:22 Uhr
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» Kategorien: Politik, USA
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1 Kommentar zu “Brzezinski: Obama sollte Israel mitteilen, dass seine Kampfjets beim Angriff auf den Iran abgeschossen werden!”
  1. 1 Trackback von Womblog [Worte oder mehr]
    am Donnerstag, 24. September 2009 06:08

    Brzezinski: Obama sollte Israel mitteilen, dass seine Kampfjets beim Angriff auf den Iran abgeschossen werden!…

    Von Jake Tapper | ABC News | Übersetzt von Wolfgang Jung | – Der Nationale Sicherheitsberater des ehemaligen Präsidenten Jimmy Carter, Zbigniew Brzezinski, hat in einem Interview mit (der US-Internet-Zeitung) THE DAILY BEAST vorgeschlagen, Präsident Ob…

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