Offener Brief an den Bundespräsidenten: Schmutzkampage gegen Felicia Langer
Eine einzigartige Jagdaktion gegen Felicia Langer, in der es um ein Bundesverdienstkreuz und nicht die Kriegsverbrechen Israels geht!
Offener Brief an den Bundespräsidenten bezüglich der Schmutzkampagne gegen Felicia Langer:
Sehr geehrter Herr Bundespräsident Köhler,
sehr geehrter Herr Ministerpräsident Öttinger,
sehr geehrter Herr Staatssekretär Wicker,
sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Palmer,
die Chronologie der Schmutzkampagne gegen die Menschenrechtsanwältin Felicia Langer sagt viel aus über das zionistische Netzwerk, das mit allen Mitteln versucht, Kritik an den Menschenrechtsverletzungen Israels zum Schweigen zu bringen. Rufmord ist hier das probate Mittel zum Zweck.
Die Bälle werfen sich das fanatische Netzwerk nur so zu: Nach der Veröffentlichung eines Schmähartikels auf dem Blog Lizas Welt übernehmen das Staffelholz die Pro-Israel-Lobby-Gruppe „Honestly Concerned“, der Zentralratsvorsitzende Grauer und über Henryk Broder geht’s weiter an den israelischen Kampagnenjournalisten Benjamin Weinthal, dessen Empörung von dem Netzwerk so zurechtgelogen wird, als habe die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes „in Israel Empörung ausgelöst“ ! Dies zur „Wahrhaftigkeit“ all der „ehrlich besorgten Bürger“, die einem GERECHTEN Frieden nicht verpflichtet sind.
Das Staffelholz der Diffamierung wird dann von Arno Lustiger aufgegriffen, der 2005 in Frankfurt höchstselbst beim evangelischen Regionalverband intervenierte, um eine Lesung des Buches von Rupert Neudeck „Ich will nicht mehr schweigen. Über Recht und Gerechtigkeit in Palästina“ (!) zu verhindern. Der Regionalverband knickte damals ein und der Raum für die Lesung wurde prompt gekündigt. Eine bessere Werbung gab es nicht, denn die Lesung fand unter großem Zuspruch an einem anderen Ort statt. Die zur "Demonstration" aufgetauchten drei „ehrlich besorgten Bürger“ mit kleinen Israel-Fähnchen waren so dermaßen feige, dass sie sich einer offenen Diskussion nicht stellen wollten.
Wie zu erwarten hat auch Ralph Giordano das Staffelholz der Diffamierung aufgegriffen und droht damit, sein Bundesverdienstkreuz zurückzugeben. Dies wäre jedoch auszuhalten angesichts seiner volksverhetzenden und rassistischen Ausfälle gegen den Islam und die Muslime unter dem Beifall der rechtsextremen Gruppe „Pro-Köln“.
Dass auch die Rückgabekampage für Bundesverdienstkreuze von Henryk Broder besorgt wird, kann man der Antwort eines gewissen Dr. Alexander Brenner entnehmen: „…Deiner Anregung, mein BVK abzugeben, kann ich schon deshalb nicht nachkommen, weil ich nicht im Besitze eines solchen bin. Ich unterstütze aber voll und ganz Deinen Vorschlag, dass bekannte jüdische BVK-Träger aus Protest gegen die Auszeichnung von Felicia L. ihre BVK’s zurückgeben sollen…
Zum Wesen der Apartheid bitte ich Sie, aufmerksam die unten angefügte Rede Ronnie Kasrils (Minister for Intelligence Services) zu lesen, die er im Juni 2009 auf der internationalen Konferenz „Re-envisioning: Israel-Palestine“ (Neue Sicht auf Israel-Palästina) in Kapstadt gehalten hat. Sein Inhalt und die Besonderheit der israelischen Apartheid „…dass kein Bantustan und nicht einmal die Townships von Flugzeugen bombardiert oder von Panzern zerstört worden sind.“ offenbart sehr anschaulich, warum die Israel-Lobbyisten auf den Vorwurf der Apartheid so hysterisch und kopflos reagieren.
Die Rede schließt mit einem Zitat von NELSON MANDELA "Die UN nahm eine entschlossene Haltung gegenüber der Apartheid ein, und über die Jahre hinweg wurde ein internationaler Konsens aufgebaut, der zu einem Ende dieses widerrechtlichen Systems führte. Wir wissen jedoch nur allzu gut, dass unsere Freiheit ohne die Freiheit der Palästinenser unvollständig ist." (Pretoria, 4. September 1997) Nur durch eine vereinigte nationale Bewegung einer entschlossenen Bevölkerung, verstärkt durch internationale Solidaritätsaktionen mit friedlichen Mitteln wie Boykott,, Divestment und Sanktionen (BDS) einschließlich vieler akademischer Initiativen, wurde die Freiheit für alle Südafrikaner erlangt. Das Gleiche kann auch im Heiligen Land geschehen.
Dem ist nichts hinzuzufügen.
Mit freundlichen Grüßen und der Bitte, die Schmutzkampagne des oben beschriebenen Netzwerks von Feinden eines GERECHTEN Friedens mit allem Nachdruck zurückzuweisen.
Claudia Karas
Aktionsbündnis für einen gerechten Frieden in Palästina
Quelle: http://www.palaestina-portal.eu/
Weitere Informationen:
Achtung, es wird scharf geschossen!
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» Von SaarBreaker (2012) am Sonntag, 26. Juli 2009, 15:18 Uhr
» read: 14544 · today: 2 · last: 17. Mai 2012
» Kategorien: Krieg und Frieden, Manipulation
» Tags: Felicia Langer | Gaza | Israel | Kriegsverbrechen | Meinungsmanipulation | Offener Brief | Palaestina | Schmutzkampagne | Vertuschungsversuch
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am Sonntag, 26. Juli 2009 19:26
[...] Originalartikel, der auch uns per Mail zugegangen war, übernehmen wir von SaarBreaker wo er unter dem Titel … (die zusätzlich eingefügten Links haben wir zur besseren [...]
am Montag, 27. Juli 2009 15:27
Offener Brief an den Bundespräsidenten: Schmutzkampage gegen Felicia Langer…
Eine einzigartige Jagdaktion gegen Felicia Langer, in der es um ein Bundesverdienstkreuz und nicht die Kriegsverbrechen Israels geht!
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Sehr geehrter Herr Bunde…