Diffamierungskampagnen zum Zwecke des eigenen Demokratieverständnisses
Von Rebecca Evan | Duckhome | Ob Politik, Arbeits- oder Privatleben -überall das Gleiche. Es wird gedisst, gescholten, beleidigt und oftmals auch gelogen. Was man nicht verstehen will, wird angegriffen. Jedes Mittel ist dazu recht -man glaubt sich selbstverständlich schließlich auch im Recht. Der Glaube geht soweit, daß man Grund- und Völkerrecht mißachtet und man es nicht mal einsieht, daß man sich demokratiefeindlich verhält.
Dabei stehen wir immer noch aufrecht und halten jenen die wir nicht verstehen, jenen die wir bekämpfen, immer schön das Schild der demokratischen Werte vor die Nase. Unbemerkt dessen, daß wir sie selbst nur dann anerkennen wenn sie uns zum Nutzen sind. Das Demokratieverständnis anderer ist nicht unser Verständnis. Und weil wir so unterschiedlichen Verstandes sind, wenn wir für uns etwas positives daraus entnehmen können, merken wir nicht, daß dem anderen genau selbes Recht zusteht.
Kommt es deswegen immer zu streithaften Diskussionen? Definitiv! Ist eine streithafte Diskussion nötig um miteinander in Einklang zu kommen? Das Gegenteil ist der Fall. In einer Diskussion in der es verschiedene Ansichten gibt, ist grundsätzlich davon auszugehen, daß diese verschiedenen Ansichten mehrheitlich am Ende der Diskussion immer verschieden bleiben werden. Zwar mag der Eine, durch Rückzug irgendwann, eine Beruhigung des Gespräches verursachen -an seiner Einstellung zum Diskussionspunkt ändert dies im jeweiligen Augenblick aber rein gar nichts. Wer gegen Krieg ist, ist nicht zwangsläufig gegen jede Art von Krieg. Eine streithafte Diskussion könnte man mit äußerstem Wohlwollen auch als einen eben solchen bezeichnen. Als Krieg zwischen verschiedenen Meinungen, ausgeführt durch Einzelne oder auch Gruppen. Zurück bleiben die Geschlagenen -weil sie selbst keinen Sinn in einer weiteren Auseinandersetzung mehr sehen und sich freiwillig zurückziehen.
Diskussionspunkte nehmen im Laufe der immer fortschreitenderen Diskussion an Unsachlichkeit zu, es folgen Relativierungen, emotionale Ausbrüche, gefolgt von Beleidigungen und Diffamierungen. Einzig zum Zwecke des Rechtsvorbehaltes. Dem Kontrahent wird selbiges abgesprochen, demokratische Grundrechte somit verletzt und oftmals die Vernunft des potentiellen Gegners in Frage gestellt -nicht bemerkend, daß man sich selbst von der Vernunft weit entfernt hat in dem man jene Diskussion, ganz rechthaberisch, durchführte.
Wir erkennen einander nicht an, oder zumindest akzeptieren wir nicht, daß es außer der unseren Sicht der Dinge auch noch andere Ansichten gibt. Daraus entwickelt sich Streit, daraus entwickeln sich Oppositionen. Gegner, die eigentlich gar keine sind, wenn.. -ja, wenn wir wenigstens anerkennen würden was die Pfeiler einer echten Demokratie sind.
Krieg ist und bleibt keine Lösung! Weder der politisch-militärische, noch ein privat geführter! Es mag gut tun zu gewinnen, aber dort wo es Gewinner gibt, gibt es auch Verlierer. Ihnen muß unser Hauptaugenmerk gelten -ganz gleich um wen oder welche Meinung es sich handelt. Das wäre dann die eigentliche Revolution!
Quellennachweise für diesen Beitrag: Netzwerkpartner Duckhome
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» Von Rebecca E. (57) am Mittwoch, 29. Juli 2009, 22:37 Uhr
» read: 16746 · today: 3 · last: 17. Mai 2012
» Kategorien: Meinungen
» Tags: Demokratie | Deutschland | International | Krieg und Frieden | Moral | Werte
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am Samstag, 1. August 2009 12:39
Die Menschenrechte und das Grundgesetz haben in der Bundesrepublik Deutschland keinerlei – praktische – Bedeutung. Denn der Staat ist weder bereit noch in der Lage sie in seinen – eigenen – Behörden zu garantieren. Nach Artikel 28 Grundgesetz hat er die verfassungsmässige Ordnung aber in den Ländern zu gewährleisten.
Alle Behörden sind daher potentielle Verfassungsbrecher !
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