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SaarBreaker - http://www.saarbreaker.com, 02.09.2010
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Internetzensur, Detroux und die verschwundenen Kinder

Von SaarBreaker am Dienstag, 23. Juni 2009, 22:54 Uhr

Von Eifelphilosoph

Es ist Sonntag. Ich bin an einem Sonntag normalerweise in der Stimmung für Erbauliches. So auch heute.
Doch manchmal schließen sich informative Kreise, ohne das man darauf vorbereitet ist … und ohne Rücksicht auf die heilige Erbaulichkeit des Sonntags. Einfach rüchsichtslos, dieser Informationsterror.

Nun ist ja ein umfangreiches Internetzensurprogramm gestartet worden, zum Schutz von … Kindern, glaube ich. Jedenfalls sagt man das. Es gibt Menschen, die Kindern schlimme Dinge antun. Andere sollen angeblich das Internet dazu benutzen, diese schlimmen Dinge anzuschauen. Manche wie der Herr Tauss von der SPD, der jetzt angeblich zur Piratenpartei wechseln will, schauen sich diese schlimmen Dinge auch auf dem Handy an … das wird aber nicht zensiert, glaube ich. Handyskinderpornos scheinen irgendwie weniger schlimm zu sein als die im Internet.

Hier die Liste derjenigen, die dieses Gesetz unterstützt haben:

http://aufwachen.info/html/Der_Zensur_zugestimmt.html

Solche Laien wie ich denken ja eher dran: wenn den Kindern etwas Schlimmes angetan wird, dann sollte man doch lieber gegen das Schlimme vorgehen. Mal anders: wenn auf der Straße jemand zusammengeschlagen oder vergewaltigt wird, dann ist es doch besser, hinunter zu gehen und für klare Verhältnisse zu sorgen, als alle Fenster in der Straße zuzunageln. So denken wir jedenfalls in der Eifel. Wir machen uns halt noch Sorgen um unsere schöne Aussicht.

Auch der AK-Zensur scheint aus der Eifel zu kommen, und sie fordern einfach: Löschen statt Sperre.
Das ist in den Augen eines kleinen Feld-Wald- und Wiesenphilosophen auf jeden Fall schon mal ein Schritt in die richtige Richtung. Und sie haben sich dazu einen ganz einfachen Trick einfallen lassen: einfach die Provider anschreiben, das ekelige Gülle auf ihren Geräten liegt … und die haben die dann gelöscht.
Einfach so. Man merke: Internetdienstleister sind pauschal überraschenderweise keine Verbrecher.
Sie wissen nur nicht alles. Macht man sie drauf aufmerksam … gibt es Wirkungen, die viel effektiver sind als die Zensur der Bundesregierung:

http://www.gulli.com/news/ak-zensur-60-kipo-seiten-gel-2009-05-27/

Eine tolle Idee: einfach, preiswert, gut. Und schnell. Ist doch einfach Klasse. Wann kriegen die jetzt das Bundesverdientskreuz?

Wahrscheinlich nie. Leider. Denn … die ganze Geschichte zieht weitere Kreise. Häßliche Kreise.
Für den Leser, der es vorzieht, in einer einfachen kleinen Welt zu leben, die überschaubar ist, wo Politiker nur dumm und egozentrisch sind und die Stimme der Vernunft irgendwann triumpieren wird, ist jetzt der Moment gekommen, mit dem Lesen dieses Artikels aufzuhören, an den Kühlschrank zu gehen, sich ein Bier zu nehmen und zu schauen, was denn so im Fernsehen kommt.

Denn was jetzt folgt, verdient einen Warnhinweis. Und bekommt ihn auch.

Desweiteren ein Link zu einer detaillierten Dokumentation über den genauestens recherchierten Fall um den Kinderschänder Dutrout und die Vertuschung des Skandals. Das Lesen derselben erfordert gute Englischkenntnisse. Ich möchte dringend raten, diese Unterlagen nur durchzulesen, wenn sich der- oder diejenige psychisch stabil fühlt!

Hier die Quelle des Zitates:

http://www.zeitgeist-online.de/special28d.html

Der Warnhinweis ist sehr ernst zu nehmen. Man braucht der Quelle auch nicht zu folgen.
Es gibt andere.

http://www.reportagen-archiv.com/2009/05/29/marc-dutroux-und-die-toten-zeugen/

Und man kann auch erfahren, wie schnell Journalisten, die unangenehme Tatsachen aufdecken und die Eltern von ermordeten Kindern selbst zu Opfern der Justiz werden können:

http://www.anti-kinderporno.de/seite/dutroux.php

Unter www.investigateur.ms stellte der Luxemburger Journalist Jean Nicolas die Dutroux-Akte ins internet. Nicolas, der unter anderem 1998 die Vetternwirtschaft um die EU-Kommissarin Edith Cresson aufdeckte, beschäftigt sich seit Jahren mit dem sexuellen Missbrauch von Kindern. In diversen Büchern wirft er der belgischen Justiz Versäumnisse beim Kampf gegen Pädophilie vor. Im August 2001 machte Nicolas mit dem Buch “Akte Pädophilie” Schlagzeilen. Darin warf er dem belgischen König Albert II vor, in den 80er Jahren Gast bei Sexparties gewesen zu sein, auf denen Kinder missbraucht wurden. Die belgische Justiz wurde aktiv, suchte Nicolas per internationalem Haftbefehl.

Und besonders verwirrend wird es, wenn man erfährt, das der hochintelligente Detroux selbst gar keine pädophilen Neigungen hatte:

http://www.aufklaerungsgruppe-krokodil.de/PsychologieMarcDutroux.pdf

So etwas deutet doch eher darauf hin, das er nur zu einer Gruppe von Menschen gehörte, die Kinder auf Bestellung beschaffen, für Sexpartys, an denen viele hochrangige Leistungsträger teilnehmen. Leider sind die entsprechenden Zeugen tot, wie oben zu lesen, werden ermittelnde Journalisten inzwischen mit Haftbefehl gesucht.

Wir haben hier eine gewisse räumliche Nähe zu diesen Machenschaften, die Suchbilder der verschwundenen Mädchen hangen auch bei uns an jeder Ecke herum. Immer noch haben wir ein gut funktionierendes Warnsystem, denn immer wieder tauchen Autos mit belgischen Kennzeichen an Kindergärten und Grundschulen auf und verschwinden schneller hinter die Grenze als wie hinterherkommen.

Wir können diese ganzen Dinge nicht so sehr auf die leichte Schulter nehmen, wie man das vielleicht in Hamburg, München oder Berlin tun kann. Unsere Kinder befinden sich in akuter Gefahr … das Schicksal der Madeleine McCann zu erleiden – Entführung auf Bestellung:

http://www.telegraph.co.uk/news/newstopics/madeleinemccann/2512536/Madeleine-McCann-was-snatched-by-paedophile-ring-to-order.html

Man könnte ein Buch über diese Seilschaften schreiben. Es müßte auch dringend geschrieben werden, zum Schutze der Kinder. Denn was ihnen angetan wird, geht weit über einfachen Mißbrauch hinaus … was selbigen allerdings nicht verharmlosen soll. Auf keinen Fall. Allerdings landen sie manchmal … auch auf dem Esstisch. Wenn die Besteller der Kinder aus gewissen religiös alternativ orientierten Kreisen stammen, die sich ebenfalls aus den Kreisen der “Leistungsträger” rekrutieren.

Allerdings werde ich … kein Buch über diese Seilschaften schreiben. Denn dazu müßte ich selbst … recherchieren. Das ist aber verboten. Und – ich weiß, das die Bilder, die ich da zu sehen bekomme, mein menschliches Fassungsvermögen übersteigen und mich selbst zur Anwendung von Gewalt animieren könnten.
Wie gut, das die Bundesregierung jetzt die Möglichkeiten beschränkt, diese Bilder im Internet finden zu können. Schön wäre es, wenn sie mit gleicher Energie dafür Sorge tragen würde, das diese Kinder überhaupt nicht mehr vergewaltigt werden – weder durch Menschen noch durch Tiere.

Und noch interessanter wäre … sich mal Gedanken über den Verbleib der Kinder zu machen. Bei der Fülle pädophilen Materials, mit dem die Welt verseucht wird, bräuchten wir auch eine Riesenmenge an Opfern.
Einige gibt es, die aussagen.

Viele sind einfach … weg. Und tauchen nie wieder auf.

Ich denke jedoch, das sich über diesen ganzen Themenkomplex, der in der Tat von Marc Detroux über die Bilderberger, die italienische P2-Loge, den Bohemian Grove und viele weitere in Verschwörungstheoretikerkreisen beliebten Themenkreise … der Mantel des Schweigens legen wird. Jedenfalls im Internet. Genauso wie über die Detroux-Affäre.

Das ist wahrscheinlich auch gut so, denn … ich glaube, es schadet der eigenen geistigen Gesundheit, sich mit diesem Dreck zu beschäftigen.

Aber man sollte auf seine Kinder aufpassen. Auch wenn man sie im Zweifels- bzw. Entführungsfalle nun nicht mehr im Internet wiederfinden wird.

Quelle: Netzwerkpartner: Eifelphilosoph

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» Von SaarBreaker (2019) am Dienstag, 23. Juni 2009, 22:54 Uhr
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