Wahlkampf 2009: „Mach’s wie Gerd, Frank“
Von Julie – Mein Politik-Blog
Klaus-Peter Schöppner
Eine simple Frage könnte der Union den schon sicher geglaubten Wahlsieg verhageln: „500 Milliarden für die Banken. Und wie viel ist für uns”?
So simpel, so irrational, aber so gerechtigkeitsempfindlich weist dieser Satz genau das Sprengstoffpotential auf, an dem die Union noch scheitern könnte. Und sie ist auf dem besten Weg dazu.
Zwei lange Jahre schien die Bundestagswahl 2009 nur noch reine Formsache: Die SPD lag in der Sonntagsfrage beinahe hoffnungslos zurück: Mit einem Wähleranteil von ca. 25 Prozent war die Union zeitweise um bis zu 13 Prozentpunkte enteilt. Doch weil ein halbes Jahr vor dem entscheidenden Urnengang plötzlich auch die CDU schwächelt und gerade noch 33 Prozent der Wähler gewinnt, keimt bei den Genossen plötzlich „Last-Minute-Swing”-Hoffnung auf.
Anstatt:„Mach’s noch einmal, Gerd” heißt es nun:„Mach’s wie Schröder, Frank!” Aus schier hoffnungsloser Position will die SPD wieder einmal auf Augenhöhe mit den Schwarzen über die Ziellinie kommen: Ganz aussichtslos ist die Sache nicht.
Exakt sechs Monate vor dem Wahltag findet das „Aller guten Dinge sind drei” plötzlich wieder seine Berechtigung. Weil die Union im Frühjahr 2005 mit 40 zu 26 Prozent sogar noch deutlicher vorne lag, wächst angesichts christdemokratischer ordnungspolitischer Zerstrittenheit klammheimliche Sehnsucht auf, es nochmals „zu wuppen”.
Weiterlesen: Carta
Ähnliche Beiträge
- Maas halten im Saarland
- Politische Realität[en]
- Hartz-IV-Hetzkampagne: Clement unterstützt Westerwelle
- attac: Move Your Money – Schließe das Kasino !
- Der Wahnsinn kommt immer näher
Wenn Dir dieser Beitrag gefallen hat, dann sage es bitte weiter...
» Von SaarBreaker (1894) am Sonntag, 5. April 2009, 12:19 Uhr
» read: 1927 · today: 7 · last: 18. März 2010
» Kategorien: Deutschland, Politik
» Tags: Banken, Deutschland, Finanzkrise, Parteien, Politik, Wahlkampf
» Kommentare: Keine Kommentare | Kommentar schreiben | Top
» Trackback: Trackback-URL für diesen Beitrag
»
Kommentar-Feed abonnieren |
Beitrag drucken



















