Natürlich gibt es keine Klimaerwärmung
Von Jochen Hoff – Duckhome
Was muss man sich da nicht alles anhören. Der kalte Winter hat doch gezeigt, dass es keine Klimakatastrophe gibt. Alles nur Lügen. Die Fachleute, die einer immer weiter gehenden Umweltverschmutzung das Wort reden oder als Angestellte einer Firma wie Arcellor Mittal wohl für die Interessen der Firma bloggen, feierten ihr Fest. Wie immer lagen sie falsch. Ein kalter Winter beendet die stetige Klimaerwämung nämlich nicht. Es ist nur ein Teil von ihr.
Wer wissen will was wirklich los ist, der muss nur die Augen in den Medien aufhalten und nach den vielen kleinen Dingen suchen. Die Nasa berichtet aus der Arktis dass gerade jetzt zum Zeitpunkt der größten Eisbildung das arktische Meereis so dünn wie nie zuvor ist.
Das Eis in der Arktis schmilzt nicht nur, es ist auch so dünn wie nie zuvor. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der US-Weltraumbehörde NASA und des Nationalen Datenzentrums für Schnee und Eis in Colorado. Das Arktis-Eis wirkt auf das globale Klimasystem wie eine Klimaanlage. Das Eis kühlt die Luft und das Wasser, es reflektiert die Strahlung der Sonne.
Wer das nicht glauben will, der soll sich einfach mal auf der Seite des National Snow and Ice Data Centre (NSIDC) umsehen. Da wird einem täglich mitgeteilt wie die Entwicklung ist.
Gegenüber dem letzten Tiefpunkt im Jahr 2006 haben wir zwar aktuell 730.000 Quadratkilometer mehr Eis, aber gegenüber dem Mittelwert aus der Zeit von 1979 – 2000 haben wir 590.000 Quadratmeter weniger Eis. Da dieses Eis gleichzeitig immer dünner wird, könnte sich die Entwicklung sehr schnell beschleunigen. Je mehr Wasser von der Sonne erhitzt werden kann, desto weniger Eis wird es geben. Brechen erst große Löcher in das Eis, gibt es kein ernsthaftes Modell mit dem wir berechnen könnten, was passieren wird.
Aber es ist ja nicht nur in der Arktis so. Auch in der Antarktis gibt es ein Problem. An dem Wilkins-Schelfeis ist am 5. April das passiert, was einige Wissenschaftler schon seit langem erwartet hatten. Wieder ist ein großes Stück aus der Eisbrücke zwischen Charcot Island and Latady Island verschwunden und an der Kante von Charcot Island zeigt sich ein großer Riss.
Dieses Schelfeis selbst führt zu keinem Problem und erhöht natürlich auch nicht den Meeresspiegel, da es ja bereits im Wasser schwamm. Viel schlimmer ist, das es der klare Indikator dafür ist, das sich die Eisflächen der Erde schneller auflösen, als wir geglaubt haben. Aber selbstverständlich gibt es keine Klimaerwärmung und damit auch keinen Grund etwas zu tun.
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» Von Jochen Hoff (68) am Montag, 13. April 2009, 16:34 Uhr
» read: 8737 · today: 2 · last: 6. September 2010
» Kategorien: Klimawandel, Umwelt, Wissenschaft
» Tags: Klimawandel | Oekologie | Umwelt | Wissenschaft
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am Montag, 13. April 2009 19:51
Natürlich gibt es keine Klimaerwärmung…
Was muss man sich da nicht alles anhören. Der kalte Winter hat doch gezeigt, dass es keine Klimakat…
am Montag, 13. April 2009 22:39
Ein warmer Sommer beendet die stetige Klimaerkaltung nämlich nicht. Es ist nur ein Teil von ihr. DIESEN Eindruck habe ich vom Klima!
Aber selbst wenn es wärmer werden sollte: ist mir recht.
Wer immer nur die Erwärmungen nennt und die Erkaltungen ignoriert, muss zwangsläufig zu falschen Ergebnissen kommen.
am Montag, 4. Mai 2009 21:34
Ich habe dazu gerade was ganz anderes gelesen:
http://www.awi.de/de/aktuelles.....086f3b9dd6
“Mehrere Flüge von verschiedenen Stationen nach Norden ergaben Eisdicken zwischen 2,5 Meter (zweijähriges Eis in der Nähe des Nordpols) und vier Metern (mehrjähriges Eis in küstenahen Gebieten vor Kanada). Insgesamt war das Eis etwas dicker als in den vergangenen Jahren in den gleichen Regionen, was eine temporäre Erholung der arktischen Eisdecke vermuten lässt. Entlang der nördlichen Küste von Ellesmere Island fanden die Forscher das dickste Eis, mit Dicken oft größer als 15 Meter.”
Was stimmt denn nun?
am Montag, 4. Mai 2009 23:05
Wenn man den ausländischen Klimaforschern vertrauen darf, die das Klima der Vergangenheit erforschten und das auf einige Tausend Jahre rückwärts, gab es diese Schwankungen im Klima schon immer. Mal mehr, Mal weniger. Sicherlich verschlimmert der Staub in der Luft den Effekt, aber nach wie vor steuert die Sonne unser Klima. Und das nicht erst, seit die Industrie das Klima als Umsatzfaktor entdeckt hat, sondern schon viele Millionen Jahre lang.