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SaarBreaker - http://www.saarbreaker.com, 09.09.2010
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Monsanto möchte wegen Genmaisverbot klagen

Von Jochen Hoff am Donnerstag, 16. April 2009, 19:50 Uhr

Von Jochen Hoff, Duckhome

Es ist verständlich, dass die Herren von Monsanto sauer sind. Da haben sie so viel Geld für angeblich wissenschaftliche Untersuchen ausgegeben, um zu beweisen, dass ihr Genmais Mon 810 doch völlig ungefährlich ist und hatten schon gehofft die deutschen Landwirte wie Percy Schmeiser in Kanada zu rechtlosen Sklaven machen zu können und da verbietet die Aigner das tolle Geschäft. Welch eine Niederlage.

Nun ist es wie bereits gestern gemeldet zu einem vorläufigen Verbot gekommen und die Art und Weise in der Frau Aigner ihr Verbot verkündete, ist auch mehr als fragwürdig. Natürlich würde die Aigner die Menschen in Deutschland und die gesamte Umwelt lieber durch Monsanto und die anderen Gendrecksbuden vergiften lassen, traut sich das aber wegen der Wahlen nicht.

Wir erinnern uns an ihren Vorgänger Seehofer, der diesen Gendreck lachend zuließ und dabei genauso lachend immer sagte, dass er ihn nicht wolle. Vermutlich sollte Frau Aigners schwacher Auftritt dazu dienen, der Firma Monsanto eine Möglichkeit für eine schnelle einstweilige Verfügung zu liefern, die dann zum sofortigen Anbau führt. Vermutlich ist das Gericht auch schon gekauft, dass dieser einstweiligen Verfügung gegen die Menschen in Deutschland und gegen die Umwelt recht geben wird.

Vielleicht ist es an der Zeit, den Herren von Monsanto einmal klar zu machen, wie beliebt sie bei der deutschen Bevölkerung sind. Freundschaft beweist man am besten durch freundschaftliche Besuche. Wer in der Nähe von Düsseldorf oder gar in Düsseldorf wohnt, der hat dazu jederzeit Gelegenheit. Am besten während der Geschäftszeit. Lass euch erklären warum Monsanto Deutschland zu einer Giftwüste machen will, wie sie es in Südamerika taten und warum die Deutschen für Monsantos Gewinne sterben sollen. Nachfragen kostet nichts und vielleicht haben sie ja gute Gründe für die geplanten Morde.

Unter der Adresse:

Monsanto Agrar Deutschland GmbH
Vogelsanger Weg 91
D-40470 Düsseldorf

Telefon: + 49 (0) 211 – 36 75-0
Telefax: + 49 (0) 2 11 – 36 75-333
E-Mail monsanto@monsanto.de

steht diese freundliche Firma jedem, jederzeit zur Auskunft zur Verfügung. Manchmal sind die etwas scheu, aber dann sollte man ruhig persönlich hingehen und sich erkundigen. Mit freundlicher Hartnäckigkeit kommt man auch bei Monsanto weiter. (Quelle: Duckhome)


Wir können davon ausgehen, dass Monsanto das vorläufige Verbot in jedem Fall umgehen wird und dass es zu keiner Klage kommt. Denn nach der Wahl werden neue Studien auftauchen, die den Gen-Mais wieder einmal als harmlos einstufen und das dürfte für unsere ahnungslosen Abgeordneten ausreichen um das Verbot wieder aufzuheben.

Ich glaube nicht, dass sich unser Landwirtschaftsministerium mit dem skrupellosen Monsanto Konzern, den selbst der Spiegel wie folgt beschreibt:

Denn das Unternehmen ist nicht zimperlich, wenn es um seine Gegner geht. "Skrupellos" und "rücksichtslos" nennt Greenpeace-Experte Hissting das Vorgehen des Konzerns. Bestechung, das Verdrehen von Fakten, das Zurückhalten von Informationen und das Diskreditieren von Wissenschaftlern, die unangenehme Fragen stellen – all das werfen Kritiker dem Konzern vor. Wenig Gutes trägt auch die Konzerngeschichte bei: Monsanto war einst wesentlicher Produzent des dioxinhaltigen Kampfstoffes Agent Orange, der im Vietnam-Krieg eingesetzt wurde.

anlegen will.

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