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Erstaunliche Unterschiede im Umgang mit Kinderpornografie und Kinderprostitution

Von Mein Parteibuch Blog am Donnerstag, 30. April 2009, 22:32 Uhr

Von Mein Parteibuch Blog

Im Kampf gegen Kinderpornografie ist der Politik und den total verkommenen Medien ja gerade jedes Mittel und jede noch so plumpe Lüge recht. Im Kampf gegen die Zwangsprostitution von Kindern in Deutschland sieht das auf einmal ganz anders aus.

DDP berichtete heute davon, dass eine heute 32-jährige Frau vor dem Untersuchungsausschuss zum Sachsensumpf ihre Aussage wiederholte, derzufolge sie 1992 im Leipziger Kinderbordell “Jasmin” zur Prostitution gezwungen worden sei, dass dort auch hochrangige Juristen verkehrt hätten und in den Fall auch Staatsanwälte und Richter verwickelt seien.

Die Justiz reagierte schon auf ihre erste Aussage prompt. Anfang 2008 wurde sie ihrer heutigen Ausage zufolge von der Staatsanwaltschaft Dresden bedrängt, ihre Aussage dahingehend abzuändern, dass es sich bei den von ihr vermeintlich identifizierten Personen um eine «Verwechslung» handeln müsse.

Die Drohungen der Staatsanwaltschaft wurden dann wahr gemacht. Die junge Frau, die Adam Riese zufolge im Tatzeitraum 1992 höchstens 16 Jahre alt war, wurde Ende 2008, wie der mdr berichtete, wegen Verleumdung von Norbert Röger, Günther Schnaars und Jürgen Niemeyer angeklagt. Der CDU-Politiker Günther Schneider stufte die junge Frau, weil sie sich heute mit Blick auf ihre Anklage wegen Verleumdung weigerte, die Namen zu wiederholen, als unglaubwürdig ein.

Den CDU-nahen Juristen, die als Freier im Kinderbordell geoutet wurden geschah gar nichts. Ihr Zuhälter Michael Wüst, der die Mädchen mit Schlägen und Erpressungen sexuell gefügig gemacht haben soll, erhielt eine erstaunlich geringe Strafe. Das lag der angeklagten Aussage zufolge daran, dass der Richter, der ihn verurteilte, zu seinem Freundeskreis gehörte und ein Freier der Mädchen war: “Ingo“.

Und auch in der Presse gab es keinen Aufschrei wegen der Zwangsprostitution von Kindern und Jugendlichen. FAZ-Journalist Rainer Burger erklärte seinen Lesern, dass das Bordell Jasmin eigentlich gar kein Kinderbordell gewesen sei, weil die meisten Mädchen schon über 14 Jahre alt waren und nur ein dort anschaffendes Mädchen erst 13 Jahre alt und damit wirklich ein Kind war.

Als die 16-Jährige Anfang der 90er Jahre aus dem Kinderbordell fliehen konnte, hat sie vergeblich Hilfe bei der Polizei gesucht. Die junge Frau berichtete heute davon, dass sie Opfer schwerster sexueller Gewalt gewesen sei und sich die sie erniedrigende Bezeichnung Ex-Prostituierte verbete. Sie wehrt sich dagegen, die von ihr im Alter von 16 Jahren mit Erpressung und körperlicher Gewalt erzwungenen Sexdienste als Prostitution zu bezeichnen. Die taz zitiert sie mit den Worten: “Mit solchen Demütigungen setzt man das Werk der Täter auf andere Weise fort.”

Den MDR ficht das nicht an. Dort entschied sich ein namentlich nicht genannter Journalist, den Bericht zum heutigen Tag im sächsischen Untersuchungsausschuss mit folgendem Titel zu versehen: “Ex-Prostituierte belastet sächsische Juristen.

So sieht er aus, der Kampf gegen die Zwangsprostitution von Kindern in Deutschland, den die Juristen der CDU, die Politiker der CDU und die Journallie der CDU in Wirklichkeit führen. Das ist die gleiche Bagage, die gerade unter dem Vorwand, die Opfer von Kinderpornografie schützen zu wollen, den Uschi-Filter einführt. Erstaunliche Unterschiede im Umgang mit Kinderpornografie und Kinderprostitution sind das.

Quelle: Mein Parteibuch Blog

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» Von Mein Parteibuch Blog (93) am Donnerstag, 30. April 2009, 22:32 Uhr
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» Kategorien: Kriminalität
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3 Kommentare zu “Erstaunliche Unterschiede im Umgang mit Kinderpornografie und Kinderprostitution”
  1. 1
    Gravatar von Wolfgang Endrich
    Kommentar von Wolfgang Endrich
    am Freitag, 1. Mai 2009 16:54

    Die Deutschen Politiker und Diplomaten stellten Tausenden von Sex Sklaven Händlern und Albanischen Drogen Bossen Geschäfts Visa aus. Dann erstattete die Bundesgrenz Schutz Behörde, nach einer BKA Untersuchungs Straf Anzeige in Berlin! Die Akten verschwanden und die Anklage gegen 2 Deutsche Diplomaten geschah nie.

    Dann wurden sogar die Anzeige Erstatter aus dem kleinen Deutschen Lager der Investoren praktisch alle ermordet. Es geschah er neut Nichts.

    Deutschland und die Gangster Truppe des Auswärtigen Amtes.

    Der Visa Skandal flog deshalb auf, als die Italiener ab 2001 in Berlin mehrfach protestierten und das auch der BKA Chef Falk damals schon vortrug. Sowas interessierte den Berufs Ganoven Joschka Fischer nur nicht und Otto Schily, der Pompantz der Polizei, schrieb einen Brief an Joschka und unternahm auch Nichts.

    2004 drohten die Italiener aus dem Shengin Abkommen auszusteigen, weil Deutsche Polizei täglich in den Häfen Bari und Ancona, Kriminelle mit Deutschen Visas aus der Botschaft in Tirana von den Fähren holte.

    Dieser Skandal mit bis zu 1 tonne Heroin nach Italien mit dem Bauhaus und der Verbindung in die Deutsche Diplomatie war der Rekord.

    450 Kilo Heroin nach Italien mit Hilfe der Deutschen Botschaft Tirana

    http://balkanforum.org/thread.php?threadid=3805

  2. 2 Pingback von Der deutsche Opiumnachschub läuft wie geschmiert » mein-parteibuch.com
    am Montag, 4. Mai 2009 00:40

    [...] der Waffenindustrie in erster Linie dazu dient, um den deutschen Opium-Nachschub sicherzustellen. Beim Saarbreaker gab es gerade einen Kommentar mit einem Hinweis auf einen lustigen Thread im Balkan-Forum: [...]

  3. 3 Pingback von Der Sachsensumpf … ein Modell der Zukunft? - SaarBreaker
    am Montag, 4. Mai 2009 19:50
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