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Die Woche der leyenhaften Ursula – Teil III: Himmelfahrt der Emanzipation

Von He-Ka-Te am Samstag, 18. April 2009, 12:29 Uhr

Von He-Ka-Te, Duckhome

"Kerle, die ihre Kinder möglichst weit von sich haben wollen, das ist das Allerletzte"
So äusserte sie sich 2008 gegenüber des Magazins "BUNTE" und verteufelte sogleich den Vatertag. Und auch sonst scheint sie die Männer lieber gleichberechtigt neben der Frau sehen zu wollen und reiht sich so gleich neben der Ober-Emanze Alice Schwarzer ein.

Perfekt beherrscht sie das Rollenbild der CDU -von ihrer eigenen Emanzipation dort.. keine Spur. Sie kämpft den Kampf der Geschlechter. Sie macht sich angeblich Sorgen um den Fortschritt der Frau. Schaut man jedoch hinter die Kulisse und somit ins Parteiprogramm, dann geht es der CDU um zumindest eines: Wirtschaftswachstum.
Mit diesem Hintergrund wird klar, warum Frau von der Leyen immer und immer wieder fordert, dass auch Frauen hinter dem Herd an das Fliessband sollen, denn andere Möglichkeiten sind kaum gegeben; Kinder frühstmöglich der mütterlichen Bindung entrissen und schon von Kindesbeinen an erlernen sollen was es heisst in einer Arbeitsgemeinschaft zu leben. Haushaltshilfen und Tagesmütter kann sich auch nicht jeder leisten und sind kein Ersatz für mütterliche Liebe.

Ja, für die Emanzipation müssen Opfer gebracht werden, beten und diskutieren hilft da wenig:

Familiengerichte sollen auch “ohne den Nachweis des elterlichen Versagens” in die Lage versetzt werden Massnahmen zum “Wohl des Kindes” anzuordnen.
Damit werden Hilfeleistungen nicht mehr an das Versagen der Eltern geknüpft und können somit willkürlich entschieden und bestimmt werden.
Was dies im Einzelnen bedeutet ist nicht mehr als das dem Staat allein obliegt zu interpretieren ob es einem Kind gut oder schlecht geht. Ein individuelles Erziehungsrecht für Kinder durch die Eltern ist aus Artikel 5 der UN-Konvention über die Rechte des Kindes abzuleiten. Durch die Umgehung einer Veränderung im Grundgesetz wird der Artikel der Konvention allerdings zu einer Farce.
Die, in den letzten Wochen und Monaten, publizierten Berichte über grob vernachlässigte oder misshandelte Kinder tragen erheblich zu dem Regierungsaktionismus bei. Die Regierung sieht sich in einen Zugzwang versetzt. Der Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Erleichterung familiengerichtlicher Maßnahmen bei Gefährdung des Kindeswohls wurde am 24. APRIL im Bundestag beraten (und beschlossen!) und am 25. April 2008 bekanntgegeben.

Willkür zu Gunsten der Wirtschaft möglich:
"Der Gesetzgeber hat mit der Reform den Vorrang der persönlichen Betreuung aufgegeben". Ab dem dritten Jahr soll das Kind in den Kindergarten. Gerichte haben den Einzelfall zu prüfen: Die entscheiden, ob die alleinerziehende Mutter zu arbeiten hat oder sich der Kinderbetreuung hingeben kann.
Wer Rechtsunsicherheit vorbeugen will, regelt die Kindesbetreuung per Ehevertrag.

Eine Ideologie, mit der Schweden kläglich gescheitert ist, wird in Deutschland wieder aufgewärmt – Stichwort: Volksheim.

"Erhalt traditioneller Werte der Familie unter modernen Rahmenbedingungen"
Mutti steht am Herd und kocht (das größte Kotlett is für Papa), doch wenn das Geld dafür nicht reicht sagt Vati an, das Mutti brav zur ausserhäuslichen Arbeit traben kann. Und wenn sich die Zeiten wieder geändert haben, trabt Mutti wieder Heim an den Herd. Die Theoretikerinnen der Emanzipation veredeln ihr dieses dann zur gleichwertigen Arbeit, zu entlohnen am Muttertage mit dem muttertags-üblichen Gemix. Im Bezug auf die eigene Entwicklung reichts, bei derart widerstreitenden Botschaften, dann noch zum Jodeldiplom, dann hat sie wenigstens was eigenes.

Um es kurz zu halten: Frauen sind gute Billigarbeitskräfte. Gerade auch in Zeiten einer Wirtschaftskrise, wo die Betriebe Lohnkosten einsparen müssen gilt immer nochh der gewerkschaftliche Spruch aus den 70er Jahren:
"In der Werbung sind wir Puppen, bei der Arbeit Leichtlohngruppen!"

Emanzipation an sich ist nichts falsches, es kann und wurde aber falsch angegangen. Relevante Dinge die es im Hintergrund zu beachten gilt, haben Vorzug zu bekommen. Das Grundgerüst muss in sich stimmig sein um den nächsten Schritt gehen zu können, weil ohne dies alles wie ein Kartenhaus -früher oder später -in sich zusammenfallen und in diesem Fall die Kinder unter sich begraben wird.

Zerstören der solidarischen Familienstrukturen. Bildung unerschwinglich machen und Frauen als Produktionshilfen zum Lohndumping benutzen und zwar auch zum Dumping gegen Männer, die ja in direkter Konkurrenz zu den Niedriglöhnen der Frauen stehen. Auch mit verdorbenem Speck fängt man Mäuse.
Das ist es was uns hier ungesehen überrennt – das ist der initiierte Kampf der Ursula.
Ursula redet vom “Erhalt traditioneller Werte der Familie unter modernen Rahmenbedingungen”. Weder ist an ihrer politischen Arbeit etwas traditionelles für Familien vorgesehen, noch kann man es modern nennen. Tradtitionell ist nur die politische Richtung und nur die ist modernisiert. Fürsorge über Eltern und Kinder zum wirtschaftlichen Nutzen Deutschlands. Alte Ideologien in neuem Gewand..

Wir sind gespannt, wann es der Mehrheit der Frauen auffällt, dass wir uns -wiederholt -auf den Irrwegen des Nationalsozialismus befinden. Vermutlich werden unsere Enkel wieder dieselben Fragen stellen: "Habt ihr es denn gar nicht gesehen?"

Wenn wir aber eines von Röschen gelernt haben, dann das, dass eben nicht jeder vor dem Gesetz gleich ist. Andere sind gleicher.
Und mit Neid hat dieser Dreiteiler ungefähr genauso viel gemeinsam wie die Politik mit dem Wohl des Volkes.

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