Ahmadinejad in Genf: Hört genau zu!
Avon: Gilad Atzmon
Übersetzt von Hergen Matussik
Wieder einmal erlebe ich, wie ich dem iranischen Präsidenten Ahmadinejad beifällig zustimme und seine Worte voll und ganz unterstütze. Kein anderer hätte es besser schaffen können, die diskriminierenden rassistischen Überzeugungen der Europäer ans Licht zu bringen.
Was wir gestern beim Anti-Rassismus Forum der UN erlebten, war das Aufbäumen von nacktem, kollektivem und tief verankertem islamophobischen Rassismus, eine koordinierte Zurschaustellung von fanatischem westlichen Chauvinismus. Eine Bande von europäischen Diplomaten, die sich wie eine Herde Schafe benimmt und dabei die vollständige Ablehnung jeder Form von Recht auf freie Rede und Diskussionskultur erkennen läßt. Präsident Ahmadinejad hat nichts als die Wahrheit gesagt und einige allgemein anerkannte Wahrheiten ausgesprochen.
Israel ist tatsächlich ein rassistischer Staat.
Israel definiert sich selbst als den „jüdischen Staat“. Obwohl Juden keine einheitliche Rasse darstellen, ist die Gesetzgebung ihres Landes nach rassischen Gesichtspunkten orientiert. Das israelische Rechtssystem benachteiligt jene, die keine Juden sind. Und als wäre das noch nicht genug, erweist sich die israelische Armee den einheimischen Bewohnern des Landes gegenüber als mordlüstern und blutgierig. Aufgrund dieser institutionalisierten Diskriminierung darf man Israel als Apartheid-Staat betrachten und sollte eigentlich erwarten, daß das Genfer Anti-Rassismus Forum in erster Linie dazu dient, sich mit Staaten wie Israel auseinanderzusetzen. Aber die tragische Wahrheit ist, daß Israel der einzige Staat ist, der nach Rassen unterscheidet. Und gestern konnten wir sehen, wie der „Westen“ es wieder einmal nicht schafft, sich dem einleuchtendsten humanistischen Aufruf zum Handeln zu stellen.
Es ist überflüssig zu bemerken, daß Ahmadinejad´s Beschreibung der historischen Umstände, die zu der tragischen Geburt Israels führten, vollkommen zutreffend war.
Es war in der Tat jüdisches Leid, daß zur Gründung des Staates Israel führte. Es ist ebenfalls wahr, daß der jüdische Staat auf Kosten des palästinensischen Volkes gegründet wurde, dessen Angehörige in Wirklichkeit die letzten Opfer der der Nazi-Zeit sind, die immer noch leiden.
Worum es hier geht, ist ganz einfach. Europäische Diplomaten bewiesen gestern, daß sie die Wahrheit nicht ertragen können, wenn sie von einem Moslem ausgesprochen wird. Und so läßt sich korrekt argumentieren, daß diese Art von westlichen Diplomaten von vorne herein gar nicht an einem ‚Forum gegen Rassismus‘ hätte teilnehmen dürfen. Die Tatsache, daß sie sich intolerant verhalten haben, beweist, daß sie und die Regierungen hinter ihnen die Wurzel des gegenwärtigen Rassismus und insbesondere der Islamophobie sind.
Jene Europäer, die die Wahrheit aus dem Mund eines Moslems nicht ertragen können, wären besser beraten, sich auf einer Konferenz zu treffen, auf der die Überlegenheit des Westens gefeiert wird. Ich bin sicher, daß in Tel Aviv und Jerusalem jedes Jahr einige solcher Veranstaltungen stattfinden.
Schließlich wäre noch anzumerken, daß die britische Regerung, wenn sie schon darauf besteht Delegierte zu einer solchen Konferenz zu schicken, sie besser sicherstellt, daß diejenigen, die mit einer solchen Aufgabe betraut werden, auch fähig sind, mit ausreichender sprachlicher Gewandtheit Diskussionsbeiträge zu liefern. Der britische Botschafter bei den Vereinten Nationen Peter Gooderham ist dieser Aufgabe eindeutig nicht gewachsen. Der Botschafter erklärte öffentlich: „Solch empörend antisemitische Äußerungen sollten vor einem Forum der UN keinen Platz haben“.
Botschafter Gooderham sollte uns unbedingt erläutern, wo genau er „Antisemitismus“ ausgemacht hat. Präsident Ahmadinejad hat sich nicht auf eine jüdische Rasse bezogen, auch nicht auf das Judentum. Er sprach auch nicht über das jüdische Volk, wenn überhaupt hat er dessen Leiden angesprochen.
Botschafter Gooderham, falls Sie es fertiggebracht haben, überhaupt nichts zu verstehen, während Sie sich aufführten wie ein Schaf in einer Herde: Präsident Ahmadinejad hat nur die Wahrheit über ein paar allgemein anerkannte Tatsachen gesagt.
Es würde uns in Zukunft einiges an Peinlichkeit ersparen, wenn britische Diplomaten dahingehend ausgebildet würden, die Komplexität der Welt der Gegenwart und die Ideologien, die diese Welt prägen, zu verstehen. Es würde es uns ersparen solchen als Diplomaten verkleideten Komikern zuzuhören, wie sie sinnlos Worthülsen ausspucken, die sie selbst nicht verstehen.
Lesen Sie Die Rede von Ahmadinejad
Quelle: Ahmadinejad: "Read My Lips"
Originalartikel veröffentlicht am 21.4.2009
Über den Autor
Hergen Matussik ist ein Mitglied von Tlaxcala, dem Übersetzernetzwerk für sprachliche Vielfalt. Diese Übersetzung kann frei verwendet werden unter der Bedingung, daß der Text nicht verändert wird und daß sowohl der Autor, der Übersetzer auch die Quelle genannt werden.
URL dieses Artikels auf Tlaxcala: http://www.tlaxcala.es/pp.asp?reference=7488&lg=de
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» Von tlaxcala (67) am Mittwoch, 22. April 2009, 23:33 Uhr
» read: 3525 · today: 7 · last: 19. März 2010
» Kategorien: Information, Menschenrechte
» Tags: Ausland, Europa, Gaza, Genfer Konvention, Israel, Palaestina, Rassismus, UNO, Wahrheit
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am Donnerstag, 23. April 2009 07:12
Während es Juden nicht erlaubt ist, in vielen arabischen Ländern zu leben, erhalten Araber in Israel die volle Staatsbürgerschaft und das Wahlrecht.
Araber haben die Freiheit, Mitglieder des israelischen Parlaments zu werden.
Verschiedene Araber sind demokratisch ins Parlament gewählt worden.
Araber, die in Israel leben, haben mehr Rechte und sind freier als die meisten Araber, die in arabischen Staaten leben.
Israel erkennt das Existenzrecht Irans an.
Iran erkennt das Existenzrecht Israels NICHT an.
An Israel werden hohe moralische Massstäbe angelegt, an Iran und andere arabische Staaten überhaupt keine.
(Ziemlich typischer antisemitscher Artikel.)
am Donnerstag, 23. April 2009 18:03
zitiert: “erhalten Araber in Israel die volle Staatsbürgerschaft und das Wahlrecht”
gelten arabische Frauen auch als wahlberechtigte Araber?
arabischer Bürger Israels, die Frauen aus ihrem Familienclan heiraten wollen und aber in “feindlichem” Gebiet leben, dürfen sie nicht heiraten.
ausgiebig http://www.arendt-art.de/deutsch/palestina/ lesen empfehle ich dir!
und lern verdammt noch mal zu differenzieren. selbstverständlich ist der iran in sachen menschenrechte auch kein unbeschriebenes blatt. was übrigens das einzig an der rede ahmadinejads zu verurteilen ist, dass er nicht so viel mumm in den knochen hat fehler in seiner politik genau dort mit zuzugeben. das hätte die rede um einiges stabiler gemacht. aber das können die politiker irgendwie alle nicht. götter im nadelstreifen-anzug.
am Freitag, 24. April 2009 10:35
Ja, arabische Frauen gelten auch als wahlberechtigte Araber.
aendt-art.de/deutsch/palestina ist eine antisemitische Website, Anti-Semitismus war in Deutschland (und anderswo) schon immer en vogue.
… und ich differenziere. Ich kann in deinem “Beitrag” nichts dergleichen entdecken.
Die einseitig negative Berichterstattung über Israel ekelt mich an.
am Freitag, 24. April 2009 19:21
antisemitische seite… *roll* Und Broder dann sicherlich streng gläubiger Katholik.
Wie differenziert Sie heute wieder rüberkommen, göttlich
Gibt es eigentlich irgendwelche argumente die belegen können das herr Arendt anstisemit ist? abgesehen von den knesset texten, gesetzen und parteipropaganda von netanjahu und likud? ich meine abgesehen von berichten die durch juden aus israel wieder- und weitergegeben sind?
am Freitag, 24. April 2009 21:52
Kommentar von Leon
“Israel erkennt das Existenzrecht Irans an.
Iran erkennt das Existenzrecht Israels NICHT an.”
Was verstehen Sie denn unter Existenzrecht? Etwa das Recht der Palestinenser?
Bevor man von Dingen spricht/schreibt, von denen man keine Ahnung hat, sei es angebracht, sich einem anderen Thema zu widmen.
Israel hat keine Verfassung (!) Von dieser Seite betrachtet, bekommt das “Existenz-Defizit” eine ganz andere Bedeutung, von der hier die Rede ist. Ohne Verfassung – keine Souveränität. Das ist in Deutschland auch nicht anders. Ein souveräner israelischer Staat kann erst Souverän (Verfassung) legitimiert werden, wenn das Hoheitsgebiet, dass in der künftigen Verfassung als grundlegendes Ziel zu verstehen ist, erreicht wird – das dies den Grund und Boden, auf den die Palestinenser ausharren und täglich ums Leben bangen mit einschließt, spielt wohl keine Rolle ?!
Wir müssen dieses Thema mal studieren, als Dinge aus dem Kopf zu schütten, von denen man keinerlei Grundkenntnisse hat. Das wird an gewissen Kommentaren mehr als deutlich.
Und noch etwas anderes:
“Iran erkennt das Existenzrecht Israels NICHT an.”
Was ist Israel, wer ist Israel, welches Staatsvolk schließt Israel mit ein? – Und dann denken Sie noch einmal über Existenz und Recht im einzelnen nach.
Unglaublich, wie sehr doch das denken aberzogen wurde, wenn man sich auf reine Behauptungen die andere selbst behaupten weitergibt und papageienhaft nachplappert.
MFG
am Samstag, 25. April 2009 16:04
Keiner braucht das Existenzrecht Israels anzuerkennen. Das ist auch gar nicht nötig. Weil Israel mit seinen 200 Atomsprengköpfen keine Iraner oder Palästinenser fragen muss ob ihr Land existieren darf. Freilich ist der Iran auch noch gar nicht im Besitz von Atomwaffen und stellt somit ohnehin keine Bedrohung für Israel dar. Außer natürlich die iranische Bedrohung wird z.B. von deutschen Medien künstlich hochgespielt. Das ist natürlich zum Nutzen herrschender Politiker wenn die Medien hierzulande den Speichellecker geben.
am Montag, 27. April 2009 08:53
Immer wieder gerne zitiert:
“Wir haben die Möglichkeit, die Welt mit uns zusammen untergehen zu lassen. Und ich kann Ihnen versichern, dass dies auch geschieht, bevor Israel untergeht.” (Martin von Creveld, Professor für Militärgeschichte an der Hebräischen Universität Jerusalem, 2003)
am Freitag, 3. Juli 2009 14:29
Und die deutsche Regierung unterstütz die Doppelagenten wie Arash Sarhaddi, Jaleh Ahmadi, Mitrta Zahedi, Fahimeh Poorliliyaee, … Sie berichten der Staatssicherheit der islamischen Republik und BND ungeniert weiter. Die Menschen werden verhaftet und gefoltert durch die Berichte der Doppelagenten.
Es kommt noch erschwerend dazu, dass Herr Arash Sarhaddi ein verurteilter Kinderschänder ist.
Was erwartet man von einem Staat, dass die Menschen Aufenthaltserlaubnis bekommen, wenn sie einem anderen Ausländer eines Verbrechen bezichtigen.