Wikileaks: KiPo und die Zensur durch Einschüchterung
Wikileaks ist ein weiteres Beispiel für die von langer Hand geplante und in Teilen bereits vorherrschende Wirtschaftsdiktatur, die ihre Interessen dadurch zu schützen versucht, indem sie Wahrheitsliebende, für Informations- und Meinungsfreiheit eintretende Menschen und Organisationen, die nichts anderes tun, als den Bürgern und Wählern über die Machenschaften dieser “Eliten” sowie auch deren Interessenvertreter – sie Volksvertreter zu nennen, wäre Heuchelei – aufzuklären, kriminelle Handlungen unterstellt, um sie durch Staatsgewalt einzuschüchtern und mundtot zu machen.
Es ist ja inzwischen für diese “Eliten” so einfach geworden, Bürgern ihrer Meinungsfreiheit zu berauben. Dafür brauchen sie noch nicht einmal einen Verdacht. Sie kommen einfach mit dem Vorwand, nach KiPo suchen zu wollen, und das war’s auch schon.
Stellen Sie sich einfach einmal vor, die Polizei würde in ihrer Firma auftauchen, Sie wegen Verdachts auf KiPo mitnehmen… Sie sind dadurch nicht nur praktisch erledigt, sondern sie stehen danach auch auf der Abschussliste ihres Personalchefs. So einfach ist das!
Die Versuche der Interessenvertreter, Zugriffe auf KiPo-Seiten im Internet durch Sperrung zu verhindern, sind an Heuchelei nicht mehr zu toppen! Nicht nur, dass eine Sperrung gänzlich unmöglich ist, weil sie nicht auf einzelne IPs angewandt werden kann, sondern auch kompletter Unsinn ist, weil der Mist innerhalb von Minuten auf einen anderen Server wieder auftauchen würde. Außerdem ist es in diesen Kreisen üblich und auch, um die Versorgung ihrer höhergestellten “Kunden” mit diesem Dreck zu gewährleisten, dass die Videos mit vergewaltigten und misshandelten Kindern auf vielen Servern lagern. Eine Sperrung ist daher, und das Wissen auch die Interessenvertreter, nicht nur lächerlich, sondern auch vollkommen wirkungslos. Deshalb wird bereits laut über eine komplette Filterung des Internetverkehrs nachgedacht – öffentlich versteht sich. Denn über Filterung der Datenströme wurde bereits schon wesentlich früher, nämlich 2007 debattiert und vermutlich auch beschlossen.
Auch durch Filterung ist es weder möglich noch machbar, die Verbreitung von KiPo zu unterbinden. Denn dazu wäre die Filterung in Echtzeit, das heißt, ein Beamter des BKA schaut sich vorher an, was denn die IP xxx da abrufen möchte. Eine zuverlässige Wirkung eines automatischen Filters gibt es genauso wenig, wie einen wirksamen Schutz vor Viren und Trojanern.
Aber darum geht es und ging es überhaupt nie! Es geht nach wie vor um die Überwachung der Bürger. Ein Filter, der zwar KiPo nicht verhindern kann, kann dennoch dazu eingesetzt werden, Datenströme nach diversen Wörtern und Sätzen zu filtern, und wenn er fündig wird, die Empfänger-IP zurückzuliefern. Den Rest besorgt dann die Polizei durch Einschüchtern.
Nun könnte man meinen, dass es dabei nur um Terroristen geht, doch das ist absoluter Quatsch! Wo sind denn die vielen Terroristen, die zur Vorratsdatenspeicherung, biometrischen Ausweisen und noch weiteren Einschränkungen der Grundrechte geführt und noch führen werden? Wie viele wurden inzwischen verhaftet und verurteilt? Wie viele schwere Verbrechen wurden durch das Abhören der Telefone aufgeklärt? Kommen Sie mir jetzt nicht mit den Sauerland-Terroristen! Das war eine von Geheimdiensten inszenierte Show, um die Vorratsdatenspeicherung vor dem Volk zu legitimieren.
Ach, Ihnen fallen keine ein? Uns auch nicht!
Wenn wir nicht in einem Überwachungsstaat und Wirtschaftsdiktatur enden wollen, dann sollten wir uns nicht länger über die Ausbeutung, Betrug der Bankster und eine gegen das Volk gerichtete Politik ärgern, sondern handeln. Wenn WIR nicht endlich selbst denken und über unsere Zukunft bestimmen, dann werden es wieder die “Anderen” für uns tun. Und was das für uns bedeutet, wissen Sie! Denken Sie an die Krise, die noch lange nicht überstanden ist und die zu noch mehr Armut und Ausbeutung führen wird. Denken Sie an die Kriege, die auf einer Lüge beruhen und unsägliches Leid über die Zivilbevölkerung in vielen Ländern der Erde gebracht haben. Denken Sie an die 500 Milliarden an die Banken, und denken Sie auch einmal über ihre mickrigen Lohnerhöhungen bzw. Lohnkürzungen nach.
Zeigen Sie am 28. März, dass WIR ein VOLK sind! Ein VOLK, das sich nicht länger für die Interessen der Wirtschaft vor den Karren spannen lässt.
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» Von SaarBreaker (2012) am Mittwoch, 25. März 2009, 23:45 Uhr
» read: 6062 · today: 2 · last: 17. Mai 2012
» Kategorien: Aktionen & Demos, Deutschland, Kapitalismus, Politik
» Tags: Armut | Ausbeutung | Finanzkrise | Kapitalismus | Luegen | Protest | Volksverdummung | Widerstand | Wirtschaftskrise | Zensur
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am Freitag, 27. März 2009 02:01
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