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ATTACKE! Nur noch 2 Tage – Wir zahlen nicht für Eure Krise!

Von He-Ka-Te am Donnerstag, 26. März 2009, 19:36 Uhr

Von He-Ka-TeDuckhome

Bis zum Demoauftakt in Berlin und Frankfurt, unter dem Motto "Wir zahlen nicht für Eure Krise!", verbleiben noch 2 Tage.

Wer bis jetzt noch nicht weiß, wie er zur Demo kommen soll, dem sei die Busbörse nahegelegt. Wahlweise kann auch bei den verschiedenen, aufgelisteten Gewerkschaftverbänden oder anderen Unterstützern angefragt werden. Zu finden in der Liste unterhalb des Aufrufs.

Wir zahlen nicht für Eure Krise!

Die Demonstration in Frankfurt beginnt mit zwei Auftaktkundgebungen (ab ca. 11 Uhr) am Hauptbahnhof (Kaisersack) und der Bockenheimer Warte. Die Abschlusskundgebung auf dem Römerberg beginnt um 15 Uhr. Bei der Abschlusskundgebung sprechen folgende Redner/innen: Leni Breymaier (Vorsitzende Ver.di Baden-Württemberg), Jutta Sundermann (Attac), Oskar Lafontaine (Vorsitzender DIE LINKE), Tom Adler (Gewerkschaftslinke) und ein/e Vertreter/in der Interventionistischen Linke (No Nato). Moderieren werden Katinka Poensgen (IG Metall Frankfurt) und Sidar Demirdögen (Vorsitzende Bundesverband der Migrantinnen in Deutschland).

Redner/innen beim Auftakt am Hauptbahnhof sind Hubert Weiger (BUND), Sissy Vovou (Griechisches Sozialforum), ein/e Vertreter/in der Sozialproteste, ein/e Vertreter/in aus einem Land des Südens und Katharina Horn (Landesschulsprecherin Hessen). Beim Auftakt an der Bockenheimer Warte sprechen Jochen Nagel (Vorsitzender GEW Hessen), Arielle Denis (Mouvement de La Paix, Paris), Düzgün Altun (DiDF), Michael Wilk (AKU Wiesbaden) und ein/e Vertreter/in der Studierendenbewegung. Die Moderation übernimmt Bernd Riexinger, Ver.di Stuttgart.

Auf der Auftakt-Kundgebung in Berlin, mit Beginn um 12:00 Uhr am Neptunbrunnen, werden Beschäftigtenvertreter aus Betrieben des öffentlichen Dienstes (Carité) und von Opel sprechen, Vertreter des Bildungsstreiks und der Antiprivatisierungskampagne. “Ein zentrales Anliegen der Demonstration ist es, Rassismus und einem Abwälzen der Krisenfolgen auf den Globalen Süden entgegen zu treten”, erklärt Michael Prütz für das Bündnis. Daher wird Tilder Kumichii aus Kamerun als Kritikerin der Freihandelspolitik sprechen. “Die Krise heißt Kapitalismus” heißt es im Aufruf des Berliner Bündnisses: “Es geht darum, Perspektiven für solidarische Vergesellschaftungsformen zu finden, die über den Kapitalismus hinausweisen” erklärt Michael Prütz. “Daher war uns wichtig, dass Vertreter der Interventionistischen Linken und des antikapitalistischen Blocks auf der Auftaktkundgebung vertreten sind.”

Die Demonstration bewegt sich über den Hackeschen Markt, Rosenthaler Platz, Torstraße, Friedrichstraße und Französische Straße zum Gendarmenmarkt, wo um 15:00 Uhr die Abschlusskundgebung stattfinden wird.

Dort sprechen neben VertreterInnen des Gesamtbündnisses Hans-Jürgen Urban vom IG-Metall-Vorstand, Roland Tremper vom Berliner Bezirksvorstand Ver.di, Gregor Gysi für die Partei Die.Linke, Professor Peter Grottian, sowie Vertreter von Attac und DIDF – Föderation der demokratischen Arbeitervereine.

Zeitplan und Routen:
Frankfurt
Berlin

Zehntausende werden bereits zu den örtlichen Veranstaltungen in Deutschland erwartet.
Weitere Teilnahmen wurden aus England, Frankreich, Spanien (1, 2), Norwegen und Quèbec (Montrèal, Kanada) zugesichert. Dort finden ungefähr Zeitgleich ebenfalls Demonstrationen statt.
Die Locations in Österreich lauten für den 28. März folgendermaßen:

Wien:
Auftakt am Westbahnhof um 13:00
Die Schlusskundgebung findet um 16:00 vor dem Parlament statt

Graz:
Kundgebung: 15 Uhr Hauptplatz Graz

Innsbruck:
Von 12:00-14:00 veranstaltet das Bündnis krisen.fest (bestehend bislang aus Attac Tirol, DIDF, Südwind, KAB, VSSTÖ, Haus der Begegnung, KJ, Zivilcourage und Einzelpersonen) einen Spaziergang durch die Innenstadt mit einzelnen Infoständen und Straßenaktionen.
14:00 Podiumsdiskussion: „Wie kann die Krise bewältigt werden?“
Zukunftszentrum Tirol, Universitätsstraße 15, Innsbruck

Salzburg:
Informationstage und Protestspektakelchen in Salzburg:
26. März, Donnerstag vormittag auf der Salzburger Schranne
28. März Samstag ab 10 Uhr auf dem Alten Markt
Veranstalter: Salzburger Netzwerk PrivatisierungsSTOPP
Informationen:
Fritz Keller
Tel/Fax 0662 886 773

Anreisemöglichkeiten sind auf der österreichischen Aktionswebseite abzurufen: www.28.März.at

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