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SaarBreaker - http://www.saarbreaker.com, 20.03.2010
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Merkel gefährdet über 220.000 Arbeitsplätze

Von SaarBreaker am Sonntag, 1. Februar 2009, 23:50 Uhr

Wäre der Autozulieferer Schaeffler eine Bank gewesen, wären die 220.000 Arbeitsplätze inklusive der Manager, die die fünf Milliarden verzockt haben, sicher.

So aber (Quelle Reuters):

„Wir werden nicht die Zeche für riskante Unternehmensentscheidungen zahlen”, sagte Merkel am Samstag in Berlin.

“Wir sind strikt gegen weitere Staatshilfe für Unternehmen, die selbstverschuldete Kreditschwierigkeiten haben”, sagte SPD-Fraktionschef Peter Struck der in Hannover erscheinenden “Neuen Presse”.

“Der Staat braucht weder Beteiligungen an der Autoindustrie noch an Automobilzulieferern”, sagte [ Michael Fuchs (CDU) ] dem “Focus”. Deshalb dürfe auch im Fall Schaeffler nicht zugelassen werden, dass “der Steuerzahler Zockern mit frischem Geld aus der Patsche hilft”.

Der Autozulieferer Schaeffler, der lediglich eine Überbrückungshilfe zur Sicherung der über 220.000 Arbeitsplätze benötigt, ist eben keine Bank, die weit über 90 Milliarden Steuergelder verschluckt, für die wir noch zur Kasse gebeten werden.

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» Von SaarBreaker (1894) am Sonntag, 1. Februar 2009, 23:50 Uhr
» read: 2284 · today: 8 · last: 20. März 2010
» Kategorien: Kapitalismus, Politik, Wirtschaft
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4 Kommentare zu “Merkel gefährdet über 220.000 Arbeitsplätze”
  1. 1
    Gravatar von Torsten
    Kommentar von Torsten
    am Montag, 2. Februar 2009 09:32

    Wahnsinn, ich hab den Beitrag gerade mit offenem Mund gelesen. Sie helfen doch sonst auch der Wirtschaft, insbesondere der Automobilindustrie. War da nicht das Konjunkturpaket II, welches speziell für die Unternehmen da ist? Also entweder man misst mit einem Maß oder man lässt diese Subventionierung ganz bleiben. Die Banken haben auch wirtschaftliche Fehlentscheidungen getroffen, warum müssen wir die unterstützen, ergibt in meinen Augen wirklich keinen Sinn.

  2. 2
    Gravatar von Christian
    Kommentar von Christian
    am Montag, 2. Februar 2009 17:06

    Ich kann dir hier nicht ganz zustimmen. Natürlich müssen wir für die Banken wieder blechen, denn sie haben ja Geld vom Staat erhalten. Aber Schaeffler hat sich ja selber in die Sache so tief hineingeritten. Wie kann ich nur Aktion kaufen, die über das Doppelte kosten was sie wert sind. Wieso nehme ich einen Kredit auf um ein verschuldetes Unternehmen zu kaufen? Und auch das Privatvermögen ist nicht gerade gering. Ich habe gelesen, dass man mit dem privaten Geld die Firma leicht retten könne. Ob das stimmt weiß ich aber nicht. Um die Arbeitsplätze ist es halt schade.

  3. 3
    Gravatar von SaarBreaker
    Kommentar von SaarBreaker
    am Montag, 2. Februar 2009 18:36

    @Christian, die Banken haben doch auch ihre Krise selbst verschuldet. Und da wurde nicht gefragt oder gar lange gefackelt… quasi über Nacht wurden 500 Milliarden locker gemacht. Während man bei der Wirtschaft genau “hinschaut”, hat man es bei den Banken versäumt, in den oberen Etagen Mal die “Zocker” für die verschuldete Krise im eigenen Haus zur Verantwortung zu ziehen.

    Hier geht es um 220.000 Arbeitsplätze in einem Unternehmen! Wenn die Firma nun pleite macht, kostet uns das wesentlich mehr als die geforderte Überbrückungshilfe.

  4. 4
    Gravatar von SaarBreaker
    Kommentar von SaarBreaker
    am Montag, 2. Februar 2009 18:43

    Dazu kommt ja noch, dass die Banken in den vergangenen Jahren jährlich Milliarden Gewinne eingefahren haben, großzügige Bonizahlungen – auch jetzt noch mit Steuergeldern – an ihre “Zocker” zahlen und im Gegenzug, um die Gewinne nochmals steigern zu können, Tausende von Mitarbeitern entlassen haben.

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