HSH-Nordbank wird möglicherweise nicht gerettet!
Das geht jedenfalls aus einer Pressemeldung hervor. Der Bremer Wirtschaftswissenschaftler Hickel hält die Rettungsmaßnahme für eine kurzfristige Lösung und falsch. Zitat aus dieser Pressemitteilung (Quelle: Presseportal):
“Die HSH Nordbank wäre die erste Bank, die ich auflösen würde”, sagte Hickel dem Weser-Kurier in Bremen (Mittwochausgabe). Das Institut sei aus eigener Kraft nicht überlebensfähig. Das Institut sei aus eigener Kraft nicht überlebensfähig. Ein Schaden für die deutsche Bankenlandschaft sei nicht zu befürchten, da die HSH nicht als systemrelevant einzustufen sei. Eine geordnete Abwicklung könne im Gegenteil sogar zur Vertrauensbildung am Markt beitragen: “Wir würden damit signalisieren: Wir retten nicht jeden”, so Hickel.
Das wäre die erste Bank, die man entgegen den Beteuerungen unserer Bundeskanzlerin Angela Merkel, zur „Vertrauensbildung am Markt“ aufgibt.
Ich hielt es für die richtige Entscheidung und auch als ein positives Signal, wenn man sich endlich dazu durchringen könnte, den kompletten Vorstand einer jeden Krisen- und Steuermittel verschlingenden Bank in die Wüste zu schicken. Die Finanzkrise wurde durch Gier dieser Vorstände ausgelöst und sie wird kein Ende finden, solang wir sie mit unseren Steuergeldern dafür auch noch belohnen. Im Gegenteil, es werden immer neuere Zahlen bekannt, die belegen, dass in der Finanzwirtschaft massenhaft Geld verschwunden ist. Wir stehen aktuell bei etwas mehr als 18 Billionen Euro weltweit, die man – so hofft man – den malochenden Bürgern aufs Auge drücken kann.
Bisher wurde niemand zur Rechenschaft gezogen. Warum wohl?
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» Von SaarBreaker (2012) am Dienstag, 24. Februar 2009, 20:27 Uhr
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am Mittwoch, 25. Februar 2009 07:36
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am Mittwoch, 25. Februar 2009 09:57
[...] HSH-Nordbank wird möglicherweise nicht gerettet … zur Abwechslung mal eine anders lautende Meldung zum leidigen Thema – allerdings stammt die dazu führende Wortmeldung nicht von einem der politischen Verantwortlichen, sondern vom Bremer Wirtschaftswissenschaftler Hickel. Unstrittig wäre es an der Zeit, diesen Irrsinn zu beenden, aber da steht unserer Ansicht nach nicht zuletzt auch der „unbedingt schützenswerte Investor“ Flowers im Weg. Schauen wir mal … [...]
am Sonntag, 22. März 2009 14:03
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