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Wieder einmal etwas neues vom Al Kaida-Mythos

Von Mein Parteibuch Blog am Sonntag, 18. Januar 2009, 23:18 Uhr

Osama Propaganda  in der tagesschau...
Al Kaida Propaganda im Dienste Israels

Tri tra trulala, der Osama ist wieder da. Pünktlich zur Landtagswahl in Hessen hat heute die dem Pentagon nahestehende Firma IntelCenter ein von Oktober 2008 datiertes Video veröffentlicht, dass eine Botschaft für Deutschland enthält.

Das Ziel der Veröffentlichung lässt sich schon am Zeitpunkt der Veröffentlichung erkennen: Last-Minute-Wahlkampf des US-Dienstes für US-Freund Roland Koch. Sag für den heutigen Wahlsieg schön danke, Roland Koch, nicht nur bei der Springerpresse, beim Verräter Jürgen Walter und seiner Frau, deiner Ex-Pressesprecherin, Esther Petry, sondern auch bei dem Verbreiter des Terrorvideos. Nur wohin mit dem Dank konkret? Es gibt neben der CIA als Urheber eine weitere Spur für die falsche Propaganda mit dem lustigen Al Kaida Motiv: den Mossad.

Angefangen bei der deutschen Märchenschau über den Focus bis hin zum bekannten Märchenonkel Yassin Musharbash von Spiegel Online verbreiten praktisch alle deutsche Medien den Unfug mit dem Logo von As-Sahab. Wenn man weiß, dass die Massenmedien in Deutschland sämtlich der CIA gehören, so verwundert es nicht, dass keine der Propaganda-Schleudern davon berichtet, dass die Untergrund-Medienfirma As-Sahab nicht nur für Al-Kaida-Fakes bekannt ist, sondern auch dafür, dass die Verbindung ihres Frontmannes Adam Pearlman den Schluss nahelegt, er sei ein Agent des israelischen Geheimdienstes Mossad.

Weiterhin ist bemerkenswert, dass es vor ein paar Tagen in allen deutschen Medien Propaganda mit einer Audio-Botschaft gemacht wurde, die die deutschen Medien dem schon seit Jahren toten CIA-Agenten Osama bin Laden zuschrieb. Der Inhalt hämmert sich leicht in die Köpfe der Menschen: Die Terrororganisation Al Kaida unterstützt angesichts der Operation Cast Lead noch einmal nachdrücklich ihre Freunde in Palästina und die Hamas und ruft zu Gewalt gegen den Westen und Israel auf.

Diesmal wurde die Black Propaganda zum Wohle von Israel jedoch überzogen. Die falsche Spur weist geradewegs zurück auf den, der sie gelegt hat. Längst ist bekannt, dass computergestützte Audio-Technik inzwischen so weit ist, dass sie jede Stimme, von der eine Sprechprobe vorliegt, so nachmachen kann, dass es auch mit den modernsten Methoden eine Totalfälschung nicht mehr nachzuweisen ist. Würde Osama Bin Laden also noch leben, und wollte er der Öffentlichkeit etwas mitteilen, so würde er eine Videobotschaft veröffentlichen. Eine Videobotschaft lässt sich nämlich nicht so leicht totalfälschen, und wenn es doch versucht wird, dann kommt dabei soetwas heraus, wie der Disney-Unfug, den IntelCenter als Al-Kaida-Videos verkauft.

Die Botschaft in der Audio-Datei nicht überprüfbarer Herkunft, die auch von der deutschen Märchenschau beworben wurde, ist klar. Wer Massenmörder wie Al Kaida nicht mag, der darf auch kein Mitleid oder gar Sympathie für die Opfer der israelischen Massaker in Gaza haben. Die Propaganda geht jedoch bei genauem hinsehen voll daneben. Hamas will, wie Chaled Maschaal schon 2006 öffentlich mit deutlichen Worten erklärt hat, mit Al Kaida nichts zu tun haben. Im Forum des bewaffneten Arms der Hamas, den Qassam-Brigaden, wird Senior-Mitglied Rehmat noch deutlicher: “(Al-Qaeda) ist ein Mythos erschaffen von CIA, Mossad und MI6 im zerbrochenen Afghanistan.”

Der Mythos Al-Kaida ist untrennbar mit den Anschlägen von 9/11, die ohne nennenswerte Aufklärung und Beweise dem Mythos Al-Kaida zugeschrieben wurden, verbunden. Schaut man dabei genauer hin, so stellt man auch bei 9/11 nach Israel weisende Spuren fest. Die dickste Spur hat der frühere Regierungschef Benjamin Netanjahu selbst gelegt, als er vor einigen Monaten öffentlich ernsthaft erklärt hat, Israel habe von den Anschlägen des 11. September und demÜberfall der USA auf den Irak profitiert. Die Terroranschläge auf das World Trade Center hätten in den USA einen Meinungsumschwung zu Gunsten Israels bewirkt. Der Erkenntnis ist sicher nicht zu widersprechen. Ohne 9/11 wäre es für George W. Bush schwieriger gewesen, den Angriff auf den Irak durchzusetzen. In jedem Fernsehkrimi würden Benjamin Netanjahu und die Geheimdienste des Staates Israel damit zu den Hauptverdächtigen des Kriminalfalles gehören.

Belastend kommt hinzu, dass eine Studiengruppe um Richard Perle 1996 mit “A Clean Break” für Benjamin Netanjahu ein Strategiepapier zur Neuordnung des nahen Ostens im Sinne von Israel verfasst hat, in der unter anderem die Entmachtung von Saddam Hussein propagiert wurde. Derselbe Richard Perle hat dann im Jahr 2000 für das eng mit der zionistischen Lobby in den USA verwobene PNAC im Strategiepapier “Rebuilding Americas Defenses” erklärt, es müsse ein neues Pearl Harbour passieren, damit die USA die geplanten Kriege führen können. Im Jahr 2001 war Richard Perle dann in der Regierung von George W. Bush maßgeblich für die Kriegspolitik der USA mitverantwortlich, und siehe da, mit den Terroranschlägen von 9/11 gab es ein neues Pearl Harbour, an das sich die von der israelischen Rechten um Benjamin Natanjahu so lang herbeiersehnte Invasion des Irak durch die USA anschloss.

Und vor ein paar Wochen erfuhr dann der staunende Teil der Weltöffentlichkeit, der auch arabische Zeitungen liest und sich nicht nur mit der Propaganda der westlichen Medien abspeisen lässt, dass Ali Jarrah, Onkel des angeblichen 911-Terrorpiloten Ziad Jarrah, sowie ein Bruder von Ali Jarrah im Libanon als langjährige Agenten des Mossad verhaftet wurden, die die Ermordung von Muhammad Suleiman und Imad Mughniyeh durch den Mossad vorbereitet hatten.

Zu der Spur, dass der Mossad seine Finger bei 9/11 im Spiel hatte, passt auch, dass arabische Terroristen sicher nicht in der Lage gewesen wären, den Luftraum für den 11. September zu öffnen oder Able Danger abzuschalten. Bei der zionistischen Seilschaft, die außer Richard Perle auch noch Paul Wolfowitz und eine Reihe weiterer Vertreter in der Regierung Bush hatten, ist das jedoch durchaus vorstellbar. Auch die technische und logistische Fähigkeit ist den Spionen des Mossad im Gegensatz zu arabischen Terroristen auch viel eher zuzutrauen.

Dafür, dass die Anschläge von 9/11 nicht in der CIA oder im Pentagon, sondern im Mossad geplant wurden, spricht auch die für einen solchen Anschlag unter falscher Flagge notwendige Kapselung. Amerikanische Geheimdienstler der geschwätzigen CIA und selbstbewusste Militärs des Pentagon dazu zu bringen, im Interesse Israels einen Anschlag unter falscher Flagge gegen die USA mit Tausenden von Toten zu verüben und dazu nachher auf ewig den Mund zu halten, wäre ein hohes Risiko. Beim verschwiegenen Mossad erscheint eine solche Geheimhaltung einer blutigen Operation im Interesse von Israel viel eher möglich.

Auch das Täterprofil passt besser. Mit dem Zerbomben des King David Hotels, der Operation Susannah und dem Angriff auf die USS Liberty haben die zionistischen Gotteskrieger bewiesen, dass sie willens sind, befreundete Nationen unter falscher Flagge zur Verwirklichung ihres rassistischen Konzeptes vom “Lebensraum im Osten” anzugreifen. Eine solche Medienpräsenz wie Al Kaida würde eine echte Widerstandsbewegung nie bekomme, aber Israel als Weltmeister in den Disziplinen Lügen, Popaganda und Desinformation würde das sicher hinbekommen. Und mit dem Massenmord in Gaza, dessen Zeuge die Welt gerade wurde, steht auch außer Frage, dass diese Terrorbande willens ist, Tausende von Menschen zu ermorden, wenn sie denkt, es diene ihren Interessen.

Den Spuren zum Mossad wird trotzdem nicht nachgegangen. Angesichts der Erfahrungen, die Jürgen Cain Külbel machen musste, als er beim Hariri-Mord der Mossad-Spur nachging, der Mossad könne den Bombenanschlag in Beirut verübt haben, darf man sicher erwarten, dass, wer immer der Spur nachgeht, der Mossad hätte seine Finger bei 911 im Spiel, als Antisemit gebrandmarkt werden wird. Trotzdem sollte den Spuren jemand nachgehen, und dabei nicht so einen antisemitischen Unfug von “den Juden” als Tätern erzählen, wie es Michael Delaney im Film 911missinglinks macht.

Und zum Schluss: Die Spur von 9/11 als ein Werk von Israel passt auch zu der Frage, ob es wohl stimmen könnte, dass Sharon zu Peres mal gesagt haben soll: “Wir kontrollieren Amerika!“ (Quelle: Mein Parteibuch)

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1 Kommentar zu “Wieder einmal etwas neues vom Al Kaida-Mythos”
  1. 1
    Gravatar von Sarsura
    Kommentar von Sarsura
    am Dienstag, 20. Januar 2009 12:17

    Ein wirklich gelungener Artikel.

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