Wikipedia: Heilmanns Rohrkrepierer mit Folgen
In der Axel-Springer-Presse, zu der auch Welt online gehört, wollte ich weder lesen noch zitieren, doch diese kurze Zusammenfassung beschreibt dann doch sehr trefflich, was Lutz Heilmann, der es als Jurist eigentlich hätte wissen müssen, sich selbst und seiner Partei angetan hat:
Wenn es einen Preis für das „Eigentor des Jahres“ gäbe: Verdient hätte ihn in diesem Jahr niemand mehr als der Bundestagsabgeordnete Lutz Heilmann (Linkspartei). Er hat es fertig gebracht, ungezählte Nutzer des Internets gegen sich aufzubringen, eine PR-Katastrophe für seine Partei und sich selbst zu verursachen, den von ihm Angegriffenen ein ungeahntes Spendenaufkommen zukommen zu lassen und nebenbei seine eigene Vergangenheit als Stasi-Mitarbeiter ins grelle Licht der Öffentlichkeit zu rücken.
Bleibt nur zu hoffen, dass auch jene Politiker, die in ihrer Überheblichkeit und Selbstüberschätzung glauben, mit einer juristischen Keule alles platt machen zu können was ihnen nicht gefällt, daraus gelernt haben.
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» Von SaarBreaker (1894) am Dienstag, 18. November 2008, 19:15 Uhr
» read: 2324 · today: 6 · last: 18. März 2010
» Kategorien: Deutschland, Internet, Justiz, Politik
» Tags: Deutschland, Die Linke, Internet, Justiz, Politik
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am Mittwoch, 19. November 2008 01:21
Hm .. das hat mich glatt zu ‘nem Kommentar angestachelt, den ich dann aber doch lieber zu ‘ner eigenen Kurts-Meldung verbraten habe. Nicht boese sein.
am Mittwoch, 19. November 2008 17:31
Richtig! Das eigentliche Übel ist nicht Heilmann, sondern unser Rechtssystem, welches von Richtern getragen wird, die es offenbar nicht für nötig erachten, sich dem neuen Informationszeitalter durch Fortbildung anzupassen.
Wenn einstweilige Verfügungen, wie kaboom schreibt, ohne jegliche Prüfung unterschrieben werden, werden wir uns künftig wohl über noch mehr Unsinn aufregen können.
Roger, Du hast ja einen Hinweis darauf hinterlassen, so dass ich reagieren konnte
Das ist schon mehr als viele andere überhaupt machen, Danke.
am Mittwoch, 19. November 2008 18:13
Gern geschehen!
am Mittwoch, 10. Dezember 2008 20:31
[...] können nur hoffen, dass die Zensoren daraus lernen und künftig keine Werbung mehr für ihre früheren Vergehen, Unanständigkeiten oder versaute Bilder [...]