Finanzkrise: Trotz Pleite kassieren Banker 400 Millionen Bonus
Die Investmentbanker der Dresdner Bank bekommen für ihren verursachten Verlust von 2,5 Milliarden Euro einen Extra-Bonus von 400 Millionen Euro.
Es ist ein Skandal und eine Sauerei, was gerade bei der Dresdner Bank passiert: Obwohl die Bank durch ihre Investmentbanker in den Ruin getrieben wurde und deshalb die Übernahme durch die Commerzbank bevorsteht, werden diese Schurken noch mit einem Bonus von 400 Millionen Euro belohnt. Das Ausmaß des angerichteten Schadens ist eigentlich noch viel schlimmer, denn durch die Fusion mit der Commerzbank stehen 9.000 Jobs auf dem Spiel, die meisten bei der Dresdner Bank.
Mitverantwortlich für die Pleiten sind natürlich auch die Vorstände, die dafür ein dickes Gehalt bekommen. Commerzbank-Vorstandssprecher Blessing bekam laut FAZ 760.000 Euro. Sein Gehalt wird auf 500.000 Euro schrumpfen, wenn die Commerzbank sich am Steuertopf bedient. Dresdner-Bank-Chef Walter bekam 745.000 Euro Grundgehalt und Bonuszahlungen von 1,1 Millionen Euro. Auch sein Gehalt wird auf 500.000 Euro schrumpfen.
Sie werden mit 500.000 Euro dafür belohnt, dass sie Milliarden verzockt haben!
Wir können uns angesichts der Verschwendung der Steuergelder an diese Pleitebanken, schon einmal auf eine saftige Steuererhöhung nach der Wahl 2009 einstellen.
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» Von SaarBreaker (1894) am Montag, 10. November 2008, 20:32 Uhr
» read: 2434 · today: 7 · last: 16. März 2010
» Kategorien: Armut, Deutschland, Kapitalismus, Wirtschaft
» Tags: Abzocke, Armut, Betrug, Deutschland, Kapitalismus, Wirtschaft
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