Der Spion auf Deiner Seite – Google Analytics
Eigentlich wollte ich darüber einen längeren Beitrag schreiben, aber nach dem ich “Die dunkle Seite der Macht: Wird Google zum Darth Vader der IT?” gelesen habe, kann ich es auch lassen.
Netzpolitik schreibt “Spiegel Online jetzt ohne Google Analytics, aber weiterhin mit Drittparteien-Datensammlung“.
Wer Google Analytics raus wirft und dafür einen anderen Anbieter nimmt, ist auch nicht viel besser dran. Gesammelt wird bei jedem Anbieter und wer weiß schon, zu welchen Zweck die Daten später einmal verwendet werden.
SaarBreaker hat schon vor langer Zeit Google Analytics entsorgt und sich für eine interne Zählung der Besucher entschieden.
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» Von SaarBreaker (2019) am Dienstag, 4. November 2008, 20:18 Uhr
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» Kategorien: Datenschutz, Internet, Ueberwachung
» Tags: Datenschutz | Internet | Überwachung
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am Dienstag, 4. November 2008 23:03
Welches Stats-System verwendest du denn jetzt hier? Ich finde es ist schwer da etwas datenschutzbewusstes zu finden.
am Mittwoch, 5. November 2008 14:51
Leider lassen die hypocrits von netzpolitik auch fleissig sammeln:
http://217.27.2.150/*
http://anzeigenlieferant.de/*
http://server.adnation.de/*
am Mittwoch, 5. November 2008 18:50
Naja, Datenschutzbewusst ist das ja auch nicht gerade was ich hier mache. Jede Verlinkung (siehe unten) führt ja auch dazu, dass Daten aufgezeichnet werden. Die Daten werden aber eben nicht bei Google aufgezeichnet. Außerdem kann man Analytics wie auch andere Datensammler mit NoScript und User Agent Switcher für Firefox leicht vom sammeln abhalten oder mit falschen Daten füttern. AdBlock Plus gehört inzwischen eh zum Standard.
Zu Deiner Frage: Ich setze hier chCounter (http://chcounter.org/) ein. chCounter ist zwar nicht das beliebteste Statistiktool, aber dafür sammelt es nur die notwendigsten Daten und speichert diese bei mir nur 30 Tage lang. Danach fallen ältesten Datensätze raus.
Nach dem es im Internet eh keinen wirklichen Datenschutz gibt, denn bei jedem Besuch einer Website zeichnet der Server den Zugriff auf und vermerkt auch, welche Dateien ausgeliefert wurden, ist es auch relativ egal, welches Tool Du einsetzt.