BayernLB: Keine Konsequenzen für die Vorstände
Nachdem man Erwin Huber entfernt hat, ist man sich einig, der Vorstandschef der BayernLB, Michael Kemmer, und alle übrigen Vorstandsmitglieder dürfen bleiben. Konsequenzen müssen die Vorstände, die für die Milliardenlöcher der BayernLB mitverantwortlich sind:
Gemeinsame Erklärung der Anteilseigner, des Verwaltungsrates und des Vorstandes der BayernLB
Der Präsident des Sparkassenverbandes Bayern, Dr. Siegfried Naser, anerkennt seine Mitverantwortung für die bei der BayernLB entstandenen Fehlentwicklungen und Probleme in den acht Jahren seiner Tätigkeit als Verwaltungsratsvorsitzender beziehungsweise als Stellvertreter. Auch die Verwaltungsratsmitglieder, Hansjörg Christmann, Alois Hagl, Hans Schaidinger und Karl-Ludwig-Kamprath bekennen sich zu ihrer Mitverantwortung. (Quelle: inar.de)
nicht fürchten. Dafür haben nicht zuletzt auch die Sparkassen als Miteigentümer der Landesbank und die Belegschaft, die mit 1.500 Mann gegen einen Wechsel von Kemmer demonstrierten, gesorgt.
Ob dieses Vorgehen das nötige Vertrauen der Banken in die BayernLB wieder herstellen kann, bezweifle ich. Auch die folgende Aussage von Sparkassenpräsident Siegfried Naser “Der Vorstand arbeitet weiter wie bisher” lässt nichts Gutes hoffen.
Die BayernLB beansprucht wegen Fehlinvestitionen 6,4 Milliarden Euro aus dem 500 Milliarden schweren Rettungspaket des Bundes. Allerdings will die Bundesregierung für diesen Betrag nicht komplett aufkommen, da die Sparkassen des Freistaates im Frühjahr schon Hilfen über 4,8 Milliarden Euro zugesichert hatten. Dumm gelaufen für die Sparkassen.
Doch damit ist die Bank nicht gerettet. Das frische Kapital beseitigt nur die akute Not, nicht aber die Probleme der Bank, die durch den Vertrauensverlust entstanden sind und noch entstehen werden.
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» Von SaarBreaker (2019) am Sonntag, 26. Oktober 2008, 15:36 Uhr
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» Kategorien: Kapitalismus, Politik, Wirtschaft
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am Montag, 1. Dezember 2008 16:24
[...] veranlasst, das bisherige Geschäftsmodell der BayernLB zu ändern und die Bank neu aufzustellen. Der Verwaltungsrat hat deshalb am 29. November 2008 Eckpunkte für ein wettbewerbsstarkes und zukunftsfähiges [...]