Obama: Mit NATO-Truppen Steuern senken
Rund 200.000 Menschen jubelten Barack Obama zu, als er in Berlin eine stärkere Zusammenarbeit zwischen Europa und den USA forderte. Natürlich hat er verschwiegen, wie diese Zusammenarbeit aussehen soll. Hätte er in Berlin das gesagt, was er in einem Interview mit dem US-Fernsehsender CNN sagte:
„Wenn wir mehr NATO-Truppen in Afghanistan haben, bedeutet das langfristig weniger amerikanische Truppen dort. Das wiederum bedeutet, dass wir Milliarden Dollar sparen, mit denen wir Steuersenkungen für Mittelklassefamilien finanzieren können, die unter den gestiegenen Benzinpreisen leiden.”
Hätten die vielen Menschen bestimmt nicht mehr gejubelt. Erwartungsgemäß kritisieren Deutschlands Politiker Obamas Idee:
„Das ist das Gegenteil von Solidarität und Partnerschaft, wenn der eine mehr Opfer bringen soll, und der andere daraus den Vorteil zieht“, kritisierte Huber. Der Vorstoß sei „eine Enttäuschung für Europa und Deutschland“. Ebenso entschieden wies FDP-Generalsekretär Dirk Niebel Obamas Vorschlag zurück. „Keinesfalls wird der deutsche Steuerzahler mit mehr Geld und mehr Truppen für Afghanistan die Steuersenkungen in den USA bezahlen“, sagte Niebel dem Blatt.
Es sind die üblichen Nebelkerzen, die unsere Politiker da werfen. Am Ende machen sie genau das, was von den Amis gefordert wird.
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» Von SaarBreaker (1270) am Sonntag, 27. Juli 2008 - 19:18
» Gelesen: 2866 · heute: 10 · zuletzt: 1. December 2008
» Kategorien: Deutschland, NATO, Politik, USA
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am Dienstag, 29. Juli 2008 21:13
[...] wir brauchen dringend einen Führer der uns in den Krieg führt! Und unsere Volksvertreter, die hier noch Nebelkerzen werfen, werden schön brav dem neuen Führer folgen. Das hat auch der [...]