Geldautomatennetz der Citibank gehackt
Die Wirtschaft und alle staatlichen Schnüffelstellen behaupten ja immer wieder, die Daten seien sicher. Die folgende Meldung zeigt wieder einmal, dass unsere Daten keineswegs sicher sind:
Unbekannte haben sich Zugriff das bankinterne Geldautomatennetz der Citibank verschafft und PIN-Daten abgefangen. Dies berichtet die New York Times in ihrer Online-Ausgabe. Der Zugriff erfolgte demnach über die Netzwerkverbindungen der in der US-Handelskette 7-Eleven ausgestellten Automatensysteme der Bank. An die PINs seien die Betrüger gelangt, indem sie die Gegenstellen attackierten, welche die PINs gegenüber den Automaten autorisieren. Die Diebe hätten sich so um mehrere Millionen US-Dollar bereichern können, heißt es weiter. Über die Zahl der betroffenen Citibank-Kunden ist nichts bekannt. (heise.de)
Man kann zwar diese Daten nicht direkt mit gespeicherten Bürgerdaten vergleichen, PINs haben eine ganz besondere Begehrlichkeit bei den Kriminellen, dennoch sind unsere Daten in dem Moment gefährdet, wenn sie übers Netzwerk gejagt werden. Da ein Netzwerk bekanntlich aus mehreren Rechnern besteht, gibt es zwischen Sender und Empfänger genügend Schwachstellen, an denen die Daten einfach abgegriffen werden könnten. Nichts anderes ist bei der Citibank passiert.
Auch beim Datenaustausch zwischen den EU-Ländern und insbesondere den USA, die u. a. auch Kreditkartendaten austauschen, wird es früher oder später zu einen Datenklau kommen. Es ist eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis das Konto von tausenden EU-Bürgern leer geräumt ist. Daran besteht für mich kein Zweifel.
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» Geschrieben von SaarBreaker (1168) am Mittwoch, 2. Juli 2008 - 20:45
» Gelesen: 1707 · heute: 2 · zuletzt: 15. October 2008
» Kategorien: Datenschutz, Sicherheitspolitik, Wirtschaft
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am Mittwoch, 2. Juli 2008 21:48
unfassbar, wir sollten zurück zu den sicheren Tauschgeschäften. Weg mit elektronischem Geld!!!