Adolf Hitler ist zurück
und sitzt im Berliner Wachsfigurenkabinett von Madame Tussaud, wo man ihn zwar bestaunen darf, aber nicht berühren oder gar fotografieren. Wer sich nicht daran hält, fliegt raus:
Das neue Hitler-Bild soll nur zu sehen bekommen, wer die knapp 20 Euro Eintritt auf den Tisch legt. Zwar setzen die Ausstellungsmacher auf Interaktivität. Besucher dürfen ein Tor bei Oliver Kahn schießen, mit den Beatles Gitarre spielen. Nur Hitler ist nicht interaktiv. Er muss hinter seinem Tisch bleiben und die Besucher auf der anderen Seite des Absperrbandes. Fotografieren ist verboten. “Aus Respekt gegenüber Millionen Menschen, die während des Zweiten Weltkriegs umgekommen sind”, so erklärt eine Tafel, sei das Berühren und Posieren mit der Figur nicht gestattet. (taz)
Schon im Vorfeld gab es heftige Diskussionen darüber, ob man den NSDAP-Chef, der Millionen Menschen in den Tot geschickt hat, überhaupt zeigen darf. Während es die einen geschmacklos finden, befürchten andere, dass die geschichtliche Auseinandersetzung zum Konsum verkommt. Damit es zu keinerlei Übergriffe auf Wachsfigur kommt, hat man den gescheiterten Feldherrn einen Bodyguard inklusive Videoüberwachung zur Seite gestellt.
Wenn man die Figur nicht einmal fotografieren darf, hätte man sich die Ausstellung auch sparen können.
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» Geschrieben von SaarBreaker (1164) am Freitag, 4. Juli 2008 - 19:56
» Gelesen: 1255 · heute: 3 · zuletzt: 12. October 2008
» Kategorien: Deutschland
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am Samstag, 5. Juli 2008 16:00
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