Telekom-Spitzelaffäre: Strafanzeige droht
Bei der Telekom wird die Liste der Verstöße gegen das Fernmeldegeheimnis und des Datenschutzrechts immer länger. Nicht nur dass der Konzern unter anderem Verbindungsdaten von Journalisten und Aufsichtsräten überprüfen ließ, so soll der Konzern im Dezember 1996 bereits Gesprächsinhalte aufgezeichnet haben um angebliche Hackerangriffe abzuwehren.
Die “Wirtschaftswoche” berichtete von Dokumenten, die belegen sollen, dass zur Abwehr von Hackerangriffen nicht nur Rufnummern überwacht wurden, sondern dass auch ganz gezielt an den betroffenen Anschlüssen gelauscht worden sei.
Bisher wurde von der Telekom immer wieder versichert, Gesprächsinhalte seien zu keiner Zeit belauscht oder aufgezeichnet worden. Die Berichte belegen allerdings das Gegenteil. Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di will nun in den nächsten zwei Wochen Strafanzeige gegen die Deutsche Telekom erstatten, vermeldet heise.
Ich bin nach wie vor davon überzeugt, dass das bei der Telekom noch längst nicht alles war. Für die Telekom wäre es im Übrigen besser gewesen, wenn man die Verstöße mit einer Entschuldigung zugegeben hätte. Anstatt abzuwarten, was die Presse noch alles ans Tageslicht befördert und dadurch noch mehr Kunden zur Konkurrenz treibt.
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» Von SaarBreaker (1271) am Sonntag, 29. Juni 2008 - 14:57
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» Kategorien: Deutschland, Wirtschaft
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