Peinliche Datenpanne bei Meldeämter
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Bei einigen Einwohnermeldeämtern in Deutschland ist es zu einer schweren Datenpanne gekommen: Die Daten von 15 Kommunen waren monatelang frei im Internet zugänglich.
Nach einem Bericht des ARD-Magazins “Report München” waren bei Münchnern Meldeämtern gespeicherte persönliche Daten, darunter die Adressen, Passbilder und Religionszugehörigkeiten, von einer halben Million Einwohnern mit Hilfe eines Zugangscodes, der auf einer Webseite zu finden war, abrufbar. Illegal abrufbar, wie ein Sprecher betonte.
Schuld daran waren nicht die netten Mitarbeiter der Meldebehörden, sondern die Softwarefirma HSH in Ahrensfelde. Die einen voreingestellten Benutzerzugang zu Demonstrationszwecken für eine Internet-Gewerberegisterauskunft benutzte. Inzwischen sei die Sicherheitslücke aber geschlossen worden, sagte Firmensprecher Sven Kollmorgen.
Interessant finde ich den Kommentar von Sven Kollmorgen, der zur schweren Datenpanne, wovon immerhin 500.000 Einwohner betroffen waren, sagte: “Da ist uns ein Lapsus passiert”.
Das zeigt auch, dass selbst Softwarefirmen den Datenschutz nicht begriffen haben und fremde Daten zu Demonstrationszwecken missbrauchen.
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» Von SaarBreaker (1269) am Montag, 23. Juni 2008 - 19:21
» Gelesen: 1089 · heute: 3 · zuletzt: 1. December 2008
» Kategorien: Datenschutz, Deutschland
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