New Yorker Bank verliert Kundendaten
Die Amerikaner sind ja nicht zimperlich im Umgang mit Daten nicht aber die Banken. Zumindest wurden bisher keine größeren Verluste bekannt, bis:
In der vergangenen Woche bestätigte die US-amerikanische Bank of New York Mellon den Verlust eines Bandes mit Daten von rund 4,5 Millionen Kunden. Das Band ist nach Berichten amerikanischer Medien vor etwa drei Monaten während eines Transports abhanden gekommen. Es enthält Daten wie Namen, Geburtsdaten und Sozialversicherungsnummern; die Daten sollen nicht verschlüsselt sein. Nach Angaben der Bank sind bisher noch keine Daten missbräuchlich genutzt worden.
Vielleicht sollte die Bank einmal beim CIA anfragen, ob die inzwischen mit der Datendurchsicht fertig sind. Das war natürlich Quatsch oder doch nicht? Ich bin jedoch immer wieder erstaunt darüber, wie so wichtigen Daten überhaupt verloren gehen können. Es handelt sich bei dem Verlust immerhin um ein Band und nicht um eine CD, die man schnell mal einstecken kann. Bei anderen Behörden, vorrangig den Deutschen und britischen, gehen gleich ganze Computer mit brisanten Daten verloren. Die Dreistigkeit dabei ist ja noch, dass diese Behörden ihre Blindheit zugeben, indem sie danach behaupten, das fehlen der Daten inklusive Computer sei erst nach Wochen bemerkt worden!
Ich glaube nicht, dass die Bank eine missbräuchliche Verwendung der verlorenen Daten überhaupt zugeben würde. Stattdessen halte ich es für wahrscheinlicher, dass die Bank den Schaden der betroffenen Kunden unbürokratisch regelt.
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» Von SaarBreaker (1269) am Sonntag, 1. Juni 2008 - 19:37
» Gelesen: 1287 · heute: 3 · zuletzt: 30. November 2008
» Kategorien: Ausland, Datenschutz, Wirtschaft
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