Hackeralarm bei der Telekom?
Erst ging es um Aufsichtsräte, Manager und Journalisten - jetzt geht es schon um verdächtige Hacker, denen sich das Unternehmen 1996 ausgesetzt sah. Daraufhin hat man die als “Hacker” eingestuften Verdächtigen kurzerhand abgehört und auch Gesprächsinhalte “technisch verfügbar gemacht”, schreibt Spiegel Online.
Die Telekom weist natürlich die Vorwürfe zurück und schweigt weitgehend zu den Ende 1996 begangenen Verletzung des Fernmeldegeheimnisses Dennoch belegt die folgende Gegebenheit, dass die Telekom aus ihrer sicht “Verdächtige” abgehört hat:
Am 16. Dezember habe dann die Polizei bei einem der angeblichen Hacker vor der Tür gestanden. Daraufhin habe sich herausgestellt, dass es sich bei den Überwachten gar nicht um Computer-Eindringlinge handelte, sondern um Mitarbeiter einer Spezialeinsatztruppe der damaligen Konzerntochter T-Mobil - die in Tag- und Nachtschicht dafür gesorgt hätten, dass Autofahrer beim Telefonieren auf der Autobahn nicht aus dem Netz fliegen.
Dumm gelaufen würde ich sagen
Bin einmal gespannt, wie lange es noch dauert, bis die ersten Wirtschaftspionagevorwürfe in den Medien auftauchen. Denn ich kann mir nicht vorstellen, dass die Telekom ihre Konkurrenten nicht belauscht hat.
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» Von SaarBreaker (1344) am Samstag, 21. Juni 2008 - 20:10
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» Kategorien: Wirtschaft
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