Ein schwarzer Tag für die Pressefreiheit
Wer publizistisch tätig ist und dabei Agenten der westlichen Dienste enttarnt, muss mit drakonischen Strafen rechnen. Die deutsche Justiz muss sich dabei einen feuchten Dreck darum scheren, ob ein Nestbeschmutzer, der Straftaten von mächtigen Personen aufdeckt, gegen irgendwelche Gesetze verstoßen hat oder nicht, sondern kann unter Zuhilfenahme der Unbestimmtheit des deutschen Äußerungsrechtes bestrafen, wen auch immer Rechtsanwälte, Staatsanwälte, Polizisten oder andere gut getarnte transatlantische Geheimdienstler zum Schweigen bringen wollen und dabei praktisch beliebige Gründe vorschieben.
Jürgen Cain Külbel, der sich publizistisch mit der Aufdeckung von Lügen im Mordfall Hariri beschäftigt, muss auf Betreiben des angeblich linken Kämpfers für die Verbreitung unterdrückter Nachrichten Said Dudin wegen eines verbotenen Links zehn Tage Haft absitzen. Jürgen Cain Külbel wird die Haft heute antreten. Der Redaktion von Mein Parteibuch wurde gestern folgende E-Mail von Jürgen Cain Külbel zugespielt:
Liebe Freunde
den Feinden ein Chapeau,
morgen trete ich meine Haft in der Justizvollzugsanstalt Plötzensee an.
Grund für das Wegschließen ist meine Veröffentlichung über den „linken Publizisten“ Said Dudin, die im Sommer 2007 für internationales Aufsehen erregte. Allerdings, das gebe ich gern zu, wäre mir diese Stroboskopaufnahme – ich publizierte lediglich ein Promille meiner Erkenntnisse und der vorhandenen Intelligenz-Dokumente - eine Fortsetzung wert. An eben der Thematik wird, wie mir berichtet wurde, außerhalb Europas gearbeitet. Ich bin gespannt.
Said Dudin, der mit Erfolg innerhalb der Berliner Linken agieren kann, kollaborierte im Verfügungsverfahren erfolgreich mit der Klassenjustiz. Das Berliner Landgericht – das Rezept wird nachgereicht – folgte allein der Linie des Palästinensers. Herrn Dudin, der offenbar eine außergewöhnliche Neigung zur linken Publikationsszene sein eigen nennen kann, bediente
routiniert die Klaviatur der Justiz seiner Wirtsheimat; und das in nahezu verfassungsschützender Qualität. Denn: Er befand sich offenbar als nicht genügend satisfaktioniert und erstattete in gleicher Sache Strafanzeige gegen mich. Daher ist auch noch ein Ermittlungsverfahren gegen mich anhängig.Bemerkenswert. Gewöhnlich agieren Dienste so, um ein Druckmittel gegen Delinquenten in die Hand zu bekommen.
Ich werde morgen - exakt 13.30 Uhr - am Tor Friedrich-Olbricht-Damm 16 um Einlass bitten und freue mich besonders auf Publikationen, die das bekannte Loch im Sommer stopfen werden.
Zum Weiterlesen: Einfach „Külbel Dudin“ in Google eingeben und dann fündig werden.
Bestes
Jürgen Cain Külbel
Die große Kriminalität im Land
Wird gerne die Regierung auch genannt.
Peter Hacks (1928-2003)
Die Praxis der justiziellen Verfolgung publizistischer Tätigkeit in Deutschland zeigt, dass Rechtsstaatlichkeit, Pressefreiheit und Demokratie im real existierenden Deutschland nichts weiter als Illusionen sind und die verlogene Politik der Mediokratie in Wirklichkeit hinter den Kulissen von einer mörderischen Bande über die Steuerung der Medien durch die Geheimdiensten gemacht wird.
Es ist nicht Faschismus … (Quelle: Mein Parteibuch)
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» Von Redaktion (88) am Mittwoch, 4. Juni 2008, 20:18 Uhr
» Gelesen: 4939 · heute: 5 · zuletzt: 2. July 2009
» Kategorien: Deutschland, Geheimdienste, Grundrechteabbau, Kriminalität, Presse, Sicherheitspolitik, Ueberwachung, Zensur
» Tags: Deutschland, Entrechtung, Geheimdienste, Grundrechteabbau, Kriminalität, Polizeistaat, Pressefreiheit, Überwachung, Zensur
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