Dramatische Armut auch bei Jugendlichen
Auch Jugendliche leben laut Experten in “dramatischer Armut”.
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| Aktion gegen Armut: Schau nicht weg! |
Mehr als jeder vierte Jugendliche lebt nach Einschätzung der Arbeitsgemeinschaft der Kinder- und Jugendhilfe in Armut. Bundesweit sollen über 2,4 Millionen junge Menschen zwischen 16 und 24 Jahren mit ihrem Einkommen nicht über die Runden kommen. 28 Prozent dieser jugendlichen müssten auf Hartz-IV-Niveau, oder mit noch weniger im Monat auskommen.
Das Fatale dran ist, dass viele dieser jungen Menschen in einer Ausbildung stecken. Einen Ausbildungsvertrag in der Tasche haben, deren tarifliche Vergütung oft unter dem Hartz-IV-Satz liegt. Ein weiteres Problem ist, dass viele Betriebe ihre Azubi als billige Arbeitskräfte ansehen und auch einsetzen. Mangels fehlender Unterstützung der Betriebe schaffen viele Azubis ihre Abschlussprüfung nicht. Was weit reichende Folgen für diese jungen Menschen nach sich zieht.
Um die Jugendarmut zu bekämpfen brauchen wir keine langen Reden, sondern Taten. Zwingend erforderlich erscheint mir die Anhebung der tariflichen Vergütung. Die, um die Jungendlichen vor Armut zu schützen, bei mindestens 500 Euro netto im Monat und im ersten Ausbildungsjahr liegen sollte.
Man kann es den jugendlichen nicht übel nehmen, wenn sie es bei einer Entlohnung unter dem Hartz-IV-Satz vorzieht, keine Ausbildung zu machen.
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» Geschrieben von SaarBreaker (1156) am Sonntag, 15. Juni 2008 - 14:19
» Gelesen: 1531 · heute: 3 · zuletzt: 6. October 2008
» Kategorien: Armut, Deutschland, Politik
» Tags: Armut, Deutschland, Politik
» Kommentare: 1 Kommentar | Kommentar schreiben | Top














am Montag, 16. Juni 2008 23:05
Es macht überhaupt keinen Sinn mehr, über die Zustände zu klagen. Es müssen endlich Konsequenzen gezogen werden, und die können nicht ein Hoffen auf Lafontaine sein: Die Basis der WASG wie der PDS im Westen ist längst von gedungenen Knechten des Kapitals erobert, die dafür sorgen, dass der Kreis sich nicht weitet. Die dafür sorgen, dass keine Basis organisiert wird. Die im Grunde nichts anderes tun, als alle Parteiämter in den Händen zu halten und Leute abzuschrecken, die politisch sinnvoll etwas tun wollen.
Das habe ich innerhalb von Monaten sowohl in der PDS-Dortmund als auch in der WASG-Kreis UNNA selbst recherchiert. Plausibel werden diese Umstände bereits dadurch, dass die PDS-West binnen von über zehn Jahren trotz Fehlens “linker” Konkurrenz und trotz massiven Sozialabbaues nicht in der Lage war, über 1,5 % der Stimmen hinaus zu
kommen, trotz beachtlicher Finanzspritzen von der PDS Ost.
Ein Link, der zu entlarvenden Beiträgen aus dem damaligen Forum der WASG Unna führt:
http://www.wir-lieben-berlin.d…..c.php?t=32
Die heimlichen Herrscher der Gesellschaft haben sich längst alles passend eingerichtet, was innerhalb des Systems grundsätzlich geboten wird.
Entsprechend muss man zu anderen Mitteln greifen, zu solchen, auf die sie nicht eingerichtet sind.
Boykottmaßnahmen heißen die friedlichen Mittel.
So entfällt im Grunde die rechtliche Grundlage für die Einziehung von Rundfunksgebühren, wenn der Rundfunk seinem Informationsauftrag nicht nachkommt. Dem kommt er natürlich nicht nach: Anstatt über Willkürjustiz zu berichten, serviert er Sendungen á lá Barbara Salesch, z.B.
Wenn man das Ding richtig aufziehen würde, dann könnte man wirklich Druck machen.
Ein anderes Mittel wäre die Zeugungsverweigerung, die, wenn man sie organisierte, das System ebenfalls an die Wand führe: Sie sind auf ein Sklavenheer und ein Elendsheer angewiesen, um ihr schmutziges Spiel betreiben zu können.
Bedenkt man, in welcher Lage die Jugendlichen sich jetzt schon befinden, bedenkt man, dass es ohne Widerstand nicht besser, sondern schlimmer wird, kann man es ohnehin nicht mehr verantworten, Kinder in die Welt zu setzen.
Die von den Spaniern und Portugiesen versklavten Indios waren so klug, sie verweigerten die Zeugung, um den abartigen Herrschern keine neuen Sklaven zu produzieren und keine Kinder in ein schreckliches Leben hinein zu setzen.
Mit diesen beiden Dingern könnte man schon sehr viel anfangen, wenn man sie auf die Beine bekäme.
Das könnte ich beim besten Willen nicht allein schaffen, aber alle Anarchistinnen und Anarchisten, die mich im Internet unterstützen, halten diese beiden Sachena für sehr gute Ideen.
Winfried Sobottka Karl-Haarmann-Str. 75 44536 Lünen
http://www.123-brd-vorbei.de