Yahoo will vor gefährlichen Links warnen
Bei Google wird der Nutzer ja schon länger vor gefährlichen Webseiten in den Suchergebnissen gewarnt. Nun will auch Yahoo einen Schutz anbieten, der Webseiten mit gefährlichem Schadcode markiert.
Yahoo setzt dabei auf die Datenbanken der Sicherheitslösung SiteAdvisor von McAfee, um schädliche Webseiten zu identifizieren. Die Yahoo-Variante dazu heißt SuchScan und warnt in den Suchergebnissen vor gefährlichen Seiten in den Kategorien Gefährliche Downloads, Risiko gehacked zu werden sowie Unerwünschte E-Mails – die Suchergebnisse mit der Einstufung Risiko gehacked zu werden filtert Yahoo sogar ganz aus den Ergebnislisten aus und zeigt sie gar nicht erst an.
Für die Nutzer ist es natürlich schön, das sie vor gefährlichen Links gewarnt werden, sofern die verlinkten Webseiten bereits überprüft wurden. Verlassen sollte man sich dennoch nicht darauf, das eine als unbedenklich eingestufte verlinkte Webseite keinen Schadcode enthält. Die Möglichkeit, dass eine Webseite nach der Überprüfung gehackt oder mit Links zu gefährlichen Downloads versehen wurde, besteht immer.
Wer sich nicht auf die Warnungen der Suchdienste verlassen möchte, kann z.B. das Plug-in SiteAdvisor von McAffe installieren. Dieses Browser-Plug-in integriert sich automatisch im Internet Explorer und Firefox. Allerdings gilt auch für dieses Plug-in das vorgenannte: eine 100prozentige Sicherheit gibt es nicht.
Quelle
heise - Yahoo warnt vor Malware-Links
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» Geschrieben von SaarBreaker (1156) am Dienstag, 6. Mai 2008 - 17:50
» Gelesen: 1336 · heute: 2 · zuletzt: 7. October 2008
» Kategorien: Internet, Schadsoftware, Sicherheit
» Tags: Internet, Schadsoftware, Sicherheit
» Kommentare: 3 Kommentare | Kommentar schreiben | Top













am Dienstag, 6. Mai 2008 19:00
Naja finde die Idee ganz gut , jedoch wrüde ich nie diesen SiteAdvisor nutzen ! Das nenne ich “Surfverhalten ausspionieren”.
am Dienstag, 6. Mai 2008 22:02
Herr Gugel hatte den Fellow Passenger vor einiger Zeit aus seinem Index gestrichen. Auffällig war, daß bei geringfügig steigender Besucherzahl kein einziger Kommentar- oder Trackback-Spam mehr auftauchte.
Inzwischen ist wieder alles beim Alten. Ich bezweifle daß, Herrn Yahoos Nachamung im Netz überhaupt spürbar wird.
am Montag, 12. Mai 2008 20:44
@Joshua, darin stimme ich dir zu. Aber für die meisten User ist es eh egal, ob sie nun durch SiteAdvisor, Google-Toolbar oder anderen Schnüffeltools, Cookies, Flash usw. ihr Surfverhalten freiwillig rausrücken.
@fellow, bei Google kann man zumindest über FF immer noch vor “betrügerischen” Webseiten gewarnt werden. Was man aber auch bleiben lassen sollte.