Pressefreiheit
Von SaarBreaker am Freitag, 2. Mai 2008 - 19:23
Reporter ohne Grenzen wollen anlässlich des morgigen Internationalen Tags der Pressefreiheit mit der Aktion „Pressefreiheit nur zwei mal drei Meter groß“ auf dem Potsdamer Platz in Berlin auf das Schicksal inhaftierter Journalisten aufmerksam machen.
“Wer dort Demokratie und Menschenrechte einklagt oder über Korruption und Machtmissbrauch berichtet, riskiert seine Freiheit”, konstatiert ROG. “Dabei sind die Anklagen oft vorgeschoben. Sie können ‘Gefährdung der inneren Sicherheit’, ‘Anstiftung zum Umsturz’, aber auch ‘Ehebruch’ oder ‘Homosexualität’ lauten.” Geständnisse würden häufig unter Anwendung von Gewalt erpresst.
Pressefreiheit gibt es auch in Deutschland nicht. Je nachdem was ein Journalist schreibt, riskiert er zwar nicht seine Freiheit wohl aber seinen Job. Vor allem können große Anzeigenkunden die Pressefreiheit einschränken. Welches Blatt würde schon negativ über einen ihrer großen Anzeigenkunden berichten? Und der Entwurf zum neuen BKA-Gesetz macht die Sache noch schlimmer. Dann kommt für die Presse und vor allem auch für die Blogger die „Gefährdung der inneren Sicherheit“ und „Anstiftung zum Umsturz“ in frage. Wodurch sich die Meckerei über Politik und Polizeistaat von selbst erledigt hätten.
Quelle
heise - Zwei mal drei Meter Pressefreiheit
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» Geschrieben von SaarBreaker (1153) am Freitag, 2. Mai 2008 - 19:23
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