Microsofts Geschäfte laufen wohl nicht so toll
Von SaarBreaker am Dienstag, 13. Mai 2008 - 23:19
und deshalb gehen die Redmonder jetzt gegen Gebrauchtsoftware-Händler wie Usedsoft vor:
Gegen den Lizenzhändler HHS Usedsoft GmbH hat der Softwarekonzern aus Redmond beim Landgericht München I eine Einstweilige Verfügung erwirkt. Nach Einschätzung von Microsoft hatte der Händler im Zusammenhang mit dem Vertrieb von Gebraucht-Software “irreführende Behauptungen” aufgestellt, die nahelegen sollten, “dass der Handel mit gebrauchter Software ohne Wenn und Aber rechtlich abgesichert sei”.
Irreführend ist hier vor allem das Vorgehen von Microsoft! Software ist nichts weiter als ein Produkt und wenn man es nicht mehr haben oder einsetzen will - und das wollen immer mehr - kann man dieses Produkt natürlich verkaufen. Vorausgesetzt, der Verkäufer behält keine Kopie von dem Produkt.
Microsoft will hier offenbar auf die “EULA” pochen, die in Deutschland keine rechtliche Relevanz hat, weil sie dem Käufer beim Kauf des Produkts einfach untergeschoben wird.
Ich hoffe, der Konzern bekommt für diese Frechheit genau das, was er verdient hat!
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» Geschrieben von SaarBreaker (1113) am Dienstag, 13. Mai 2008 - 23:19
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» Kategorien: Durchgeknallt, Justiz, Software, Wirtschaft
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