Flash macht Datensammler glücklich
Ich habe es ja schon einmal erwähnt, das es schädliche Werbeanbieter gibt und wie man sich schützen kann.
Nun beschreibt Wolf Hosbach (magnus.de) wie durch ein installiertes Flash Plug-in das Surfverhalten ausspioniert werden kann:
Geht es um den Datenschutz, so fallen vielen Anwendern Cookies ein. Doch nicht nur die Browser setzen Cookies, sondern auch das Flash-Plug-in. Das ist insofern brisant, da inzwischen fast alle Werbebanner auf Flash basieren. Außerdem gibt es auf jedem Rechner nur einen gemeinsamen Speicherort für Flash-Cookies, auf den alle Browser zugreifen. Sprich, der Anwender ist identifizierbar, ganz egal, welchen Browser er verwendet. Ferner dürfen die Flash-Kekse standardmäßig 25 Mal so groß sein wie die des Browsers: nämlich hundert Kilobyte.
[…]
Noch kritischer wird es für den Websurfer, wenn nicht nur eine Webseite ein Cookie ausliest, sondern verschiedene. Das ist oft bei Werbebannern der Fall. Sie kommen von einem einzigen Server, schicken Banner aber an viele Webseiten. Da Cookies auch mit Bildern übertragen werden, kann der Bannerserver über alle Webseiten hinweg sein Cookie abfragen. Er weiß dann, der Surfer hat nicht nur den Shop des Teehauses in Bremen, sondern auch den in Kempten besucht. Die Informationen, die in einem normalen Cookie stecken können, sind reichlich: vier Kilobyte. Das reicht für viertausend Buchstaben, was fast der Länge dieses Artikels entspricht.
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» Geschrieben von SaarBreaker (1156) am Mittwoch, 7. Mai 2008 - 20:46
» Gelesen: 990 · heute: 2 · zuletzt: 6. October 2008
» Kategorien: Datenschutz, Internet, Sicherheit
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