Computerspiele(r)versteher-Buch zensiert
Beinahe hätte das „Computerspiele(r)versteher“-Buch die Pläne für weitere Zensur-Maßnahmen zunichte gemacht:
Das Bundesministerium des Innern hat der ihr untergeordneten Bundeszentrale für politische Bildung BpB die Auslieferung des Sammelbandes “Computerspiele(r) verstehen” bis auf weiteres untersagt [...]
Das in einer Auflage von 12.000 Exemplaren gedruckte Buch richtet sich nach Angaben der Bundeszentrale an Eltern und Pädagogen, bietet aber “mehr als den Tunnelblick auf mögliche Gefährdungen.” Stattdessen soll es auch über “die Interessen und Erfahrungshintergründe der Spielenden mit der Nutzung” berichten.
Das passt natürlich überhaupt nicht zur propagierten „Gewalt durch böse Computerspiele“
Nach einer Analyse des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsens (KFN) verharmlose das Werk Risiken für Spieler oder blende sie vollkommen aus. Zudem verwies ein Sprecher des KFN auf eine gefährliche Nähe der Kölner Fachhochschule zur Spieleindustrie.
Die Zensur vom Bundesinnenministerium ist verständlich, schließlich wäre damit die Diskussion über gefährliche Computerspiele hinfällig und auch weitere Maßnahmen, wie zum Beispiel Filter, um das herunterladen von bösen Spielen zu unterbinden, könnte dem gutgläubigen Bürger nicht mehr durch Amoklaufende Computerspieler erklärt und verkauft werden. Die Begründung für die Zensur ist mehr als fadenscheinig und an den Haaren herbeigezogen: „Nähe zur Spieleindustrie“ - lachhaft und typisch für die Zensoren.
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» Von SaarBreaker (1271) am Sonntag, 18. Mai 2008 - 16:24
» Gelesen: 1249 · heute: 3 · zuletzt: 1. December 2008
» Kategorien: Computer, Deutschland, Politik, Zensur
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am Sonntag, 18. Mai 2008 20:23
[...] n
am Samstag, 14. Juni 2008 23:02
[...] computerspieleO keinerlei anlass zur befuerchtung, dass nun alle armen > daddler vor den kadi gezerrt werden, die zu hause eine runde spielen. > es geht einzig und allein um eine handhabe gegen das unwesen > skrupelloser gangster, mit dem ganze familien ins elend getrieben > worden sind. Lächerlich, wer wird denn durch das Spielen in einem Internetcafe ins Elend getrieben? Da müsste ja alles verboten werden, womit man Geld verdienen kann, schliesslich gibt es immer Leute die mehr Geld ausgeben als sie haben. Als erstes sollte man SMS verbieten, zählen die eigentlich auch als Spiel? Dann generell kostenpflichtige Telefondienste (0190 etc.) Glücksspiele sind imho Spiele bei denen man Geld gewinnen kann, das hat also nix mit normalen Internetgames zu tun. Hier wird mal wieder der “mündige” Bürger verarscht und der lässt das natürlich mit sich machen, erst verbietet man Spiele, später Bücher, dann Kinos etc. wo soll das hinführen. Marcel [...]