Wut
empfinde ich, wenn ich sowas lesen muss:
Die Einführung der Hartz IV-Reformen im Jahr 2005 hat die Gesellschaft grundlegend verändert. Seither wird wieder ganz offen von Unterschicht und Klassengesellschaft geredet. Wer von Hartz IV leben muss, ist ganz unten angekommen. Das zeigt sich nicht nur am Kontostand, sondern oft auch an der Behandlung in den Jobcentern. Neben den bekannten Maximen “Fördern und Fordern” kommen nicht selten auch “Gängeln, Bevormunden und Sanktionieren” zur Anwendung. Als Reaktion auf die entwürdigende Behandlung durch das Jobcenter ist in Gütersloh vor fast sechs Wochen ein Langzeitarbeitsloser in den Hungerstreik getreten. Seine Forderungen, unter anderem eine persönliche Entschuldigung des Leiters des Jobcenters, wurden bislang nicht erfüllt. Mittlerweile geht es dem Mann gesundheitlich sehr schlecht, er musste mehrere Tage auf der Intensivstation behandelt werden.
Gibt es eine schlimmere Art von Behördenwillkür? Dabei werden diese Ärs… von uns finanziert. Letztendlich ist die Sache ganz klar: Keine Arbeitslosen, kein Job für machtmissbrauchende Sesselhocker.
Solange sich aber die Unterdrückten nicht zusammen gegen die Unterdrücker wehren, wird sich nichts ändern. Im Gegenteil, die Situation wird von Tag zu Tag schlimmer werden.
Quelle
Telepolis - Entwürdigende Behandlung von Hartz IV-Empfängern durch Jobcenter
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» Geschrieben von SaarBreaker (1259) am Sonntag, 13. April 2008 - 13:42
» Gelesen: 774 · heute: 2 · zuletzt: 20. November 2008
» Kategorien: Armut, Behördenwillkür, Deutschland
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