E-Mails an den lieben Gott
Auf Facebook u.a. ist inzwischen alles möglich, selbst mit Gott kann man dort Kontakt aufnehmen und das ganz unkompliziert via E-Mal.
Religiöse Internetseiten boomen in den USA: Die Zahl der Amerikaner, die übers Internet Gott ihre Anliegen vortragen, steigt sprunghaft. Facebook, Myspace und andere Netzwerke sowie die Webseiten von Kirchen und Gemeinden bieten eine neue Dimension des Glaubens: beten online.
Quelle: Focus
Das ganze hat für mich aber einen bitteren Beigeschmack, nämlich denn, dass diese Leute irgendwie vereinsamen. Wo bleibt da das persönliche Gespräch? Der Zuspruch, das Mitleid, das Gefühl verstanden zu werden, die eigentliche Hilfe?
Auf der anderen Seite steht natürlich die Anonymität, die es einigen erlaubt, freier über ihre Anliegen zu schreiben. Dennoch, die Anonymität fördert die Vereinsamung und ist für den Hilfesuchenden nicht gerade förderlich. Irgendwann werden wir alle (nicht nur die Blogger) vorm Computer hocken und unser Leben und Umfeld nur noch durch den Monitor wahrnehmen. Das Ganze nennt sich dann wohl Web 3.0 oder so
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» Geschrieben von SaarBreaker (1156) am Dienstag, 1. April 2008 - 18:44
» Gelesen: 1220 · heute: 2 · zuletzt: 6. October 2008
» Kategorien: Gesellschaft, Glaube und Religion, Internet
» Tags: Gesellschaft, Internet
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