Arme Musikindustrie
Die MI kritisiert das neue Gesetz welches gegen moderne Wegelagerei von Bundestag beschlossen wurde:
Das Gesetz ermöglicht Inhabern von Urheberrechten – zum Beispiel Musikverlagen –, direkt beim Internet-Provider die Identität von Musikpiraten zu erfragen. Allerdings muss der Rechtsbruch ein "gewerbliches Ausmaß" erreichen. Diese Einschränkung lehnt der Musikverband ab, da er auch Privatleute von der Produktpiraterie abschrecken will.
Aha, die MI hat es also nur auf private Leute abgesehen. Klar, die lassen sich leichter einschüchtern und ausrauben.
Die Herausgabe der Daten ist an einen richterlichen Vorbehalt geknüpft. Das bedeute für die Musikindustrie zusätzliche Kosten, da man einen Gerichtskostenvorschuss leisten müsse, monierte Michalk. Angesichts mehrerer zehntausender Klagen pro Jahr komme eine beträchtliche Summe zusammen. "Das Gesetz könnte dazu führen, dass Geschädigte auf den Kosten der Rechtsverfolgung sitzen bleiben", etwa, wenn man den Täter nicht erwische und ihm daher die Gerichtskosten nicht in Rechnung stellen könne.
Liebe MI, es geht euch doch gar nicht um die Gerichtskosten, vielmehr wird durch dieses Gesetz ein Geschäftsmodell, von dem nicht nur schwarze Schafe ganz gut leben konnten, dicht gemacht. Wenn man mal nur zehntausend Klagen pro Jahr zugrunde legt und sich dann die horrenden Forderungen anschaut, wurde es allerhöchste Zeit, dass dem endlich ein Riegel vorgeschoben wurde.
Das die Musikindustrie die Deckelung von Abmahngebühren auf 100 Euro ablehnt, liegt auf der Hand, immerhin konnte die Musikindustrie so jeden privaten nicht gewerblichen Kopierer quasi in den finanziellen Ruin treiben. Was, wie die Vergangenheit zeigt, tausendfach gemacht wurde.
Zur Abwechslung sollte sich die MI einmal ihre Vermarktungsstrategie überlegen und nicht jeden Käufer ihrer Produkte, durch Kopierschutz und DRM sagen "Lieber Kunde, du bist ein Raubkopierer". Dann klappt es vielleicht auch mal mit dem Umsatz. Wobei ich annehme, dass der Umsatz wesentlich besser ist, als von der MI immer behauptet wird.
Aber solange die MI auf DRM und anderen Kriminalisierungstechniken setzt, wird es immer mehr Leute geben, die sich die Scheiben kopieren müssen, damit der Dreck überhaupt auf diversen Anlagen läuft und nicht so einfach „durchhoppelt“.
Quelle
Heise - Musikindustrie kritisiert Urheberrechtsnovelle
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» Von SaarBreaker (1271) am Samstag, 12. April 2008 - 16:47
» Gelesen: 1305 · heute: 3 · zuletzt: 1. December 2008
» Kategorien: Abzocke, Internet, Urheberrecht, Wirtschaft
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am Mittwoch, 16. April 2008 18:42
Die Geldwäsche in der Musikindustrie oder wie das Geld den Künstler nie erreichen kann…
Vielleicht gibt es ja den ein oder anderen von euch, der sich schon immer gefragt hat, was bekommt so ein Künstler eigentlich von seiner verkauften CD und wie viel muss er eigentlich bezahlen, damit er dies bekommt.
Ich möchte in diesem Artikel einfa…