270 Beschuldigte im Siemens Korruptionssumpf
Hat wirklich jemand geglaubt, dass es bei Siemens nur 50 korrupte gibt? Laut einem Golem-Bericht hat sich diese Zahl bereits auf 270 Beschuldigte erhöht:
Die Zahl der Beschuldigten, die im Verlauf des vergangenen Jahres bei 50 gelegen haben soll, hat sich auf derzeit 270 erhöht. Der Siemens-Konzern war 2006 in seine schwerste Krise geraten. Ausgelöst durch Razzien, kamen nacheinander immer neue Korruptionsskandale ans Tageslicht, die letztlich zum Rücktritt des Vorstandschefs Klaus Kleinfeld und des Aufsichtsratsvorsitzenden Heinrich von Pierer führten.
Einige Verfahren sind inzwischen eingestellt worden, berichtet die Süddeutsche Zeitung. Nach Angaben von Rechtsanwälten, die Siemens-Mitarbeiter vertreten, will die Staatsanwaltschaft die “kleinen Fische” nicht vor Gericht bringen. Hier werde in zahlreichen Fällen mit den Strafverfolgern über eine Einstellung der Verfahren gegen Geldbußen oder Zahlungen an gemeinnützige Organisationen verhandelt. Bei einer Reihe von Siemens-Mitarbeitern seien die Ermittlungsverfahren schon auf diese Weise abgeschlossen worden.
In einem Rechtsstaat wären diese korrupten Mitarbeiter der Obern und Mittleren Ebene verurteilt worden. Da aber Deutschland offensichtlich kein Rechtsstaat mehr ist, können solche korrupten Manager und anderes Gesocks tun und lassen was sie wollen. Denn durch eine kleine Geldbuße können sie sich einfach von einer Verurteilung drücken. Widerliches korruptes Gesocks!
Ein “normaler” Bürger wäre dafür für Jahre hinter Gitter gewandert!
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» Von SaarBreaker (1269) am Sonntag, 20. April 2008 - 22:02
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» Kategorien: Deutschland, Justiz, Korruption, Wirtschaft
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