Soweit sind wir also schon…

dass eine Aktion gegen Armut gestartet werden muss, damit unsere Regierung vielleicht – die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt – etwas gegen die Armut im Land tut. Große Zugeständnisse an die Wirtschaft, keine Verbesserung der Einkommenssituation und viele leere Versprechungen zeichnen die bisherigen Leistungen dieser Regierung aus. Die zunehmende Verarmung der arbeitenden Bevölkerung als Aufschwung zu verkaufen, ist Heuchelei der übelsten Sorte!

Auch wenn es für den einen oder anderen unbequem sein mag, aber das ist leider die Realität: Viele von uns werden eine Minirente bekommen, mit der sie Mangels freiwilliger Absicherung nicht über die Runden kommen werden.

Die Bundesweite “Aktion gegen Armut”, die heute vom Sozialverband VdK gestartet wurde soll Politik, Wirtschaft und Bevölkerung aufrütteln endlich zu handeln.

VdK - Aktion gegen Armut
[ Bildquelle: Sozialverband VdK Deutschland ]

Armut in Deutschland: eine alarmierende Entwicklung

2,5 Millionen Kinder in Deutschland leben in Armut. 3 Millionen Rentner sind von Armut bedroht. 18,3 Prozent der Bundesbürger gelten als armutsgefährdet. Das sind alarmierende Zahlen und Entwicklungen. Die Politik darf vor der wachsenden Armut in Deutschland nicht länger die Augen verschließen. Deshalb startet der Sozialverband VdK am 4. März eine bundesweite “Aktion gegen Armut”. Wesentlicher Bestandteil der Anti-Armutsaktion ist eine Plakatkampagne mit drei Motiven zur Kinder- und Altersarmut. Über 10 000 Groß-Werbeflächen wurden dem VdK vom Fachverband Außenwerbung (FAW) zum Selbstkostenpreis zur Verfügung gestellt.

Quelle

VdK Pressemitteilung

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