Volksbank missbraucht Videoüberwachung
Weil die Tochter von Frau Herre Hundekot am Schuh hatte und damit ohne es zu wissen den Boden der Stuttgarter Volksbank beschmutzte, wurde von den dortigen Angestellten nicht nur der Datenschutz umgangen, nein, man setzte dem noch eins drauf, indem man das Material der Videokamera auswertet und der Frau Herre per Brief darüber informierte, dass man sich den Datenmissbrauch bezahlen lassen möchte.
Doch vor wenigen Tagen erhielt die Frau Post von der Stuttgarter Volksbank. "Sehr geehrte Frau Herre", heißt es darin, "aufgrund der Videoüberwachung in unserer Filiale konnten wir feststellen, dass es resultierend aus Ihrem Besuch unseres Geldautomatenbereichs zu einer fäkalen Verunreinigung kam. Wir bitten Sie daher, für die entstandenen Reinigungkosten aufzukommen." In Rechnung gestellt werden 52,96 Euro für "eine Stunde Arbeitszeit Meister/Obermonteur". Zahlbar innerhalb von 14 Tagen.
Quelle: Heise
Die Volksbank sieht bei diesem Datenmissbrauch "grundsätzlich kein Problem" und erklärt das durchstöbern ihrer Kundendaten und des Bildmaterials zur Wahrnehmung des Hausrechts für zulässig.
Bei dieser Bank wäre ich dann Kunde gewesen!
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» Geschrieben von SaarBreaker (1258) am Dienstag, 5. Februar 2008 - 21:56
» Gelesen: 757 · heute: 2 · zuletzt: 20. November 2008
» Kategorien: Datenschutz, Deutschland, Durchgeknallt, Wirtschaft, Überwachung
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