Stuttgarter Bank bedauert den Vorfall
Offenbar hat man bei der Stuttgarter Volksbank nicht mit großen Presseecho gerechnet, denn man sieht sich genötigt eine Presseerklärung herauszugeben, in der man den Vorfall bedauert:
Die Bank, die ursprünglich einmal 52,96 Euro von der Mutter für die Reinigung haben wollte, gab nun kleinlaut nach und sah sich sogar gezwungen, eine Pressemitteilung zu veröffentlichen. "Wir bedauern den Vorfall sehr", so Rainer Kattinger, Vorstandssprecher der Bank. Die Reinigungskosten will die Stuttgarter Volksbank nun nicht mehr erstattet haben.
Allerdings wurde der aus meiner Sicht vorliegende Datenmissbrauch mit keinem Wort erwähnt. Inzwischen ist auch die Aufsichtsbehörde für Datenschutz auf den Fall aufmerksam geworden.
Auch die Aufsichtsbehörde für Datenschutz im Innenministerium des Landes interessiert sich für den Fall. Die Datenschützer wollen klären, ob die Bank überhaupt ihre Videoüberwachung nutzen und die Kundendatei durchsehen durfte, um zu ermitteln, wer zum Zeitpunkt der Aufnahme Geld vom Automaten holte.
Quelle
golem: Hundedreck-Streit: Bank macht Rückzieher
Volksbank missbraucht Videoüberwachung
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» Geschrieben von SaarBreaker (1258) am Mittwoch, 6. Februar 2008 - 19:40
» Gelesen: 679 · heute: 3 · zuletzt: 20. November 2008
» Kategorien: Datenschutz, Deutschland, Wirtschaft, Überwachung
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