Manifest für offene Standards verabschiedet
Das war längst überfällig:
Wirtschaftsvereinigungen und Verbraucherschützer haben unter dem Dach des OpenForum Europe (OFE) Kriterien für offene Standards entwickelt. Dazu gehören laut einem im Rahmen der Konferenz “Standards and the Future of the Internet” in Genf Anfang der Woche verabschiedeten Manifest etwa die “volle öffentliche Überprüfbarkeit und uneingeschränkte Nutzungsmöglichkeit” der entsprechenden Spezifikationen. Darüber hinaus dürften zu diesen keine für die Implementierung benötigten zusätzlichen Komponenten oder Erweiterungen kommen.
Weiter definiert die Erklärung offene Standards als frei von rechtlichen oder technischen Klauseln, die ihren Einsatz beschränken könnten. Zudem müssten “mehrere komplette Implementierungen” der Spezifikation bei miteinander im Wettbewerb stehenden Herstellern oder eine komplette Umsetzung vorliegen, die gleichermaßen allen Parteien zugänglich ist. Auch Weiterentwicklungen müssten für die Beteiligung von Wettbewerbern und anderen Interessenten offen stehen. Diese Kennzeichen seien wichtig, um die Offenheit des Internet zu gewährleisten.
Da wird sich Microsoft, die seit geraumer Zeit eigene Standards entwickeln und sich nicht sonderlich um andere Standards kümmern, etwas neues einfallen lassen müssen.
Allerdings wird es wohl noch einige Zeit dauern, bis wirklich alle begriffen haben, dass offene Standards frei von rechtlichen und technischen Klauseln sein müssen.
Quelle
Heise - Manifest für offene Standards im Internet verabschiedet
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» Geschrieben von SaarBreaker (1258) am Donnerstag, 28. Februar 2008 - 14:33
» Gelesen: 456 · heute: 2 · zuletzt: 18. November 2008
» Kategorien: Internet, Wirtschaft
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