EU-Verordnung zur Volkszählung entschärft
Das EU-Parlament hält für gewöhnlich nicht viel vom Datenschutz oder Bürgerrechte, zumindest war es in den vergangenen Monaten so, doch nun ist man offensichtlich etwas wacher geworden und hat die Verordnung zur Volkszählung dahingehend entschärft, dass man die freiwilligen Angaben gestrichen hat.
Das EU-Parlament hat in seiner Plenarsitzung am heutigen Mittwoch in Straßburg den Entwurf (PDF-Datei) der EU-Kommission für eine Verordnung zur einheitlichen Durchführung der 2011 geplanten Volks- und Wohnungszählung zurechtgestutzt. Mit überwältigender Mehrheit stimmten die Abgeordneten nach einer Verschiebung der Abstimmung im Dezember nun dafür, den besonders umstrittenen Anhang zur Abfrage zahlreicher “freiwilliger Angaben” zu streichen. Die Kommission wollte damit Informationen etwa über das Sexualleben, die Höhe der Monatsmiete, Computerkenntnisse oder die Lese- und Schreibkompetenz erheben. Auch Aufenthaltsorte, Familienstand, Geschlecht sowie Beziehungen zwischen Haushaltsmitgliedern sollten ermittelt werden.
Quelle: Heise
Sicherlich gibt es auch in Deutschland genügend Freiwillige, die selbst die freiwilligen Angaben bis ins kleinste Detail ausgefüllt hätten. Ich hätte diese Angaben glatt übersehen
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» Geschrieben von SaarBreaker (1258) am Mittwoch, 20. Februar 2008 - 20:51
» Gelesen: 637 · heute: 2 · zuletzt: 17. November 2008
» Kategorien: Datenschutz, Deutschland, EU
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am Sonntag, 24. Februar 2008 11:31
Die freiwilligen Angaben gestrichen
Von einer Entschärfung kann hier überhaupt keine Rede sein!!!! Der Fragebogen ist noch immer lang und enthält viele Daten, die sie überhaupt nichts angehen!
am Montag, 25. Februar 2008 19:41
Klar, aber ich befürchte, dass wir diesen Fragebogen schön brav aufüllen müssen. Weil es kaum Widerstand gibt und wenn, wird es uns nichts nützen