Ein-Euro-Jobber kurbeln die Wirtschaft an
Wie eine Studie belegt, kommen Ein-Euro-Jobber zwar nicht ohne die staatliche Stütze aus, kurbeln aber kräftig an der Konjunktur mit um am Ende ohne Job und minimaler Grundversorgungsrente da zu stehen.
Berlin - Trübe Aussichten für Ein-Euro-Jobber: Einer Studie des Instituts für Arbeitsmarkt-und Berufsforschung (IAB) zufolge sind die Berufe im Niedriglohnsektor nur selten ein Sprungbrett, um mittelfristig ohne Unterstützung des Staates auszukommen. "Die Wahrscheinlichkeit, den Hilfebezug zu beenden, ist sogar geringer als bei vergleichbaren Arbeitslosen ohne Ein-Euro-Job", sagte heute Studienautor Joachim Wolff vom IAB.
Obwohl man weiß, dass Ein-Euro-Jobber miese Aussichten haben, jemals einen sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplatz zu finden, empfiehlt das IAB:
Bei der Auswahl der Teilnehmer künftig zielgerichteter vorzugehen. Vor allem Ältere, die schon längere Zeit ohne Arbeit seien, sollten häufiger in Ein-Euro-Jobs vermittelt werden. Bislang konzentriert sich den Nürnberger Arbeitsmarktforschern zufolge das Programm zu sehr auf Jugendliche und junge Erwachsene. Billig-Jobs dienten allerdings nicht nur der Verbesserung der unmittelbaren Berufschancen. Sie zielten auch darauf ab, die Arbeitsbereitschaft von Arbeitslosen zu prüfen und ihre soziale Integration zu fördern.
Ja, wie jetzt? Laut Studie haben Ein-Euro-Jobber schlechte Aussichten auf eine Festeinstellung und dadurch verbessern sie ihre Berufschancen? Wissen die überhaupt was für einen Mist die da verzapfen?
Quelle
SPON: Ein-Euro-Kräfte schaffen kaum den Absprung
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» Geschrieben von SaarBreaker (1258) am Montag, 11. Februar 2008 - 21:08
» Gelesen: 1302 · heute: 3 · zuletzt: 19. November 2008
» Kategorien: Arbeitsmarkt, Deutschland, Studien, Wirtschaft
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