Nokia - Gewerkschaft will Justiz einschalten
Die Entscheidung um das Bochumer Nokia-Werk ist längst gefallen. Da hilft auch die demonstrative Rückgabe eines Nokia-Handys, wie es Politiker vorgemacht haben, nichts.
Im Kampf um den Erhalt des Bochumer Nokia-Werks wollen Betriebsrat und IG Metall die Justiz einschalten. Sie wollten eine einstweilige Verfügung erwirken, um der Geschäftsführung die Verlagerung von Bochumer Aufträgen nach Ungarn zu verbieten, sagte IG-Metall-Sprecher Wolfgang Nettelstroth am Freitag. Damit werde verhindert, dass die Konzernspitze den Bochumer Betrieb im Vorgriff von Aufsichtsratsentscheidungen und Verhandlungen ausbluten lasse.
Quelle: Heise
Das verschafft den Beschäftigten zwar einen kleinen Aufschub, ändert aber nichts an der geplanten Werksschließung. Anstatt dem finnischen Konzern mit der Justiz zu drohen, sollte man besser mit den Verantwortlichen verhandeln und einen Sozialplan für die Beschäftigten ausarbeiten.
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» Geschrieben von SaarBreaker (1258) am Freitag, 18. Januar 2008 - 19:20
» Gelesen: 392 · heute: 2 · zuletzt: 19. November 2008
» Kategorien: Wirtschaft
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am Samstag, 19. Januar 2008 20:40
IG Metall und Betriebsrat rufen auf:
Dienstag, 22.Januar , erster großer NOKIA-Aktionstag
Demo ab Nokia-Werk 11.55 Uhr
Bochum
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