Gefälschte Polizeiwarnungen vor VDS?
Wie sicher die Daten der Vorratsdatenspeicherung sein werden, wurde in einer verfrühten Aktion von der Gruppe “Weg mit der Vorratsdatenspeicherung Heidelberg” vor Augen geführt. Wachsame Bürger in dieser Gruppe haben Briefe versandt in denen sie die Empfänger vor der Vorratsdatenspeicherung warnen und zugleich Tipps geben, wie das Risiko minimiert werden kann.
Der Staatsschutz ermittelt wegen einer Guerilla-Aktion, mit der die Heidelberger Polizei angeblich zum Selbstschutz vor der Überwachung von Telefon- und Internetdaten riet. In einem Brief mit offizieller Aufmachung, der Anfang der Woche an rund tausend Haushalte in der Neckarstadt ging, warnte Polizeidirektor Karl Himmelhan vermeintlich davor, dass die im Rahmen der Vorratsspeicherung erhobenen Informationen wegen einer Panne bei den Ermittlern nicht vor Missbrauch geschützt werden könnten. Die echte Polizei selbst hatte den Fall zunächst als “vorgezogenen Fastnachtsscherz” abgetan und in ihrer Pressemitteilung humorig dazu geraten, die Schreiben einfach wegzuwerfen. Laut einem Bericht des SWR wird nun aber doch Anzeige gegen Unbekannt erstattet.
Ob es ein Scherz war, wird sich in nicht allzu ferner Zukunft zeigen. Ich glaube jedenfalls nicht, dass die Daten wirklich sicher sind, deshalb, werft diesen Brief bloß nicht weg! Es wird nämlich bei einer echten Datenpanne keine Briefe von Polizei, BKA und anderen Schnüfflern geben.
Quelle
Gefälschte Polizeiwarnungen vor der Vorratsdatenspeicherung
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» Geschrieben von SaarBreaker (1258) am Mittwoch, 16. Januar 2008 - 20:40
» Gelesen: 442 · heute: 2 · zuletzt: 20. November 2008
» Kategorien: Datenschutz, Deutschland, Vorratsdatenspeicherung, Überwachung
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